Ksc trauert: srecko bogdan stirbt mit 69 jahren
Karlsruhe – Der Karlsruher SC ist in tiefer Trauer. Srecko Bogdan, eine Legende des Vereins, ist im Alter von 69 Jahren in seiner kroatischen Heimat verstorben. Ein Mann, der den Wildpark prägte und dessen Name untrennbar mit dem Aufstieg in die Bundesliga verbunden ist.
Ein libero der alten schule
Wer die Zeit erlebte, als Bogdan das Trikot des KSC trug, wird sich an einen außergewöhnlichen Spieler erinnern. Der Libero von stattlicher Statur, zweikampfstark, kopfballbeherrscht und stets mit dem Blick nach vorne, war ein Garant für Stabilität und Leidenschaft. Sein Markenzeichen war das graumelierte Haar, das ihn auf dem Platz sofort erkennbar machte – und die herunterhängenden Stutzen, die seinen unkonventionellen Stil unterstrichen.

Neun jahre in baden
Bogdan kam zur Saison 1985/86 von Dinamo Zagreb nach Karlsruhe. Er hatte in seiner Heimat bereits Titel gefeiert, doch im Wildpark fand er eine neue sportliche Heimat. Schnell avancierte er zum Leistungsträger, zum Kapitän und zur Seele der Mannschaft. Unter Trainer Winnie Schäfer gelang ihm mit dem jungen KSC der Aufstieg in die Bundesliga – ein Triumph, der für immer in die Vereinsgeschichte eingehen wird.
280 Spiele, 27 Tore: Die Zahlen sprechen für sich, doch sie fassen nicht die Bedeutung Bogdans für den KSC. Er war nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch eine Identifikationsfigur für die Fans. Auch nach seiner aktiven Karriere blieb er dem Verein treu, arbeitete als Jugendtrainer und Co-Trainer und war stets ein Ansprechpartner für alle Belange des KSC.

Verbindungen, die bleiben
„Ceci“, wie er liebevoll genannt wurde, hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird. Sein Wirken für den KSC geht weit über das Spielfeld hinaus. Er war ein Botschafter des Vereins, ein Vorbild für junge Spieler und ein Freund vieler Menschen in Karlsruhe. Die Erinnerung an Srecko Bogdan wird weiterleben – als Mahnung für Leidenschaft, Kampfgeist und unbedingten Einsatz für den KSC.
