Europäischer football erteilt neue richtung: efa und afle starten!

Ein Erdbeben erschüttert den europäischen Football: Die Ära der ELF ist vorbei, eine neue Dämmerung bricht an. Zwei neue Ligen, die European Football Alliance (EFA) und die American Football League Europe (AFLE), treten ab Mai an und versprechen frischen Wind und eine Neuausrichtung des Sports.

Die wurzeln des wandels: was steckt hinter efa und afle?

Die Entstehung dieser beiden Ligen ist eng mit dem – mittlerweile gescheiterten – Versuch der ELF verbunden. Die EFA kristallisierte sich bereits im Vorjahr aus der European Franchise Association heraus, während die AFLE erst im Dezember 2023 gegründet wurde. Ein Disput mit der ELF führte zur Abspaltung und zur Gründung der EFA, deren Hauptsitz in Frankfurt angesiedelt ist. Die AFLE, mit Sitz in Hamburg und COO Moritz Heisler an der Spitze, wird parallel zur EFA-Saison agieren – ein Duell zweier Konzepte, das die Fans mit Spannung verfolgen werden.

Teamgeführte selbstverwaltung vs. vereinsmodell: die liga-systeme im detail

Teamgeführte selbstverwaltung vs. vereinsmodell: die liga-systeme im detail

Die EFA setzt auf eine teamgeführte Selbstverwaltung im Franchise-Modell, inspiriert von den Standards der NFL. Das Ziel ist eine höhere Transparenz und Nachhaltigkeit, im Gegensatz zu früheren Kontroversen. Sechs Teams, darunter das Frankfurter Galaxy und die Munich Ravens, werden in der EFA um die Punkte kämpfen. Langfristig plant die Liga den Zuwachs aus London und Mailand bis 2027. Die AFLE hingegen tritt als Verein an, in dem die Teams die einzigen Mitglieder sind. Hier werden alle sportlichen und regulatorischen Entscheidungen gemeinschaftlich getroffen, was den Teams einen direkten Einfluss auf die Prozesse ermöglicht – eine interessante Abkehr von etablierten Strukturen.

Finanzierung und transfers: wie die ligen ticken

Finanzierung und transfers: wie die ligen ticken

Die Finanzierung der EFA bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis, wobei die Liga von einem umfassenden Rahmen spricht, der Sicherheit gewährleisten soll. Die AFLE hingegen kann auf einen US-Investor zählen, der rund 12 Millionen Euro in das Projekt pumpt. Die Teams laufen damit keinerlei finanziellen Risiken entgegen und erhalten in den ersten beiden Saisons garantierte Zahlungen in Höhe von 325.000 Euro pro Jahr. Ab der dritten Saison werden 75% der Einnahmen an die Franchises weitergeleitet.

Importregeln und spielpläne: die details, die den unterschied machen

Importregeln und spielpläne: die details, die den unterschied machen

Beide Ligen haben Importregeln etabliert, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Die EFA orientiert sich an den Regeln der ELF, erlaubt jedem Team vier A-Imports (maximal zwei gleichzeitig auf dem Feld) und sechs E-Imports. Die AFLE unterscheidet zwischen A-, I-, E- und Homegrown-Spielern, wobei A-Imports ebenfalls aus den USA stammen müssen und maximal zwei gleichzeitig eingesetzt werden dürfen. I-Imports kommen aus Kanada, Japan oder Mexiko, und es darf jeweils ein Spieler pro Team im Kader stehen. Die reguläre Saison der EFA erstreckt sich über 13 Wochen mit Hin- und Rückspielen, während die AFLE 14 Wochen spielt und pro Franchise zwölf Spiele vorsieht. Die Playoffs sind jeweils für die vier besten Teams der Conferences vorgesehen.

Die Verhandlungen über die TV-Übertragungsrechte laufen noch, aber beide Ligen arbeiten an attraktiven Angeboten, darunter möglicherweise auch kostenpflichtige Gamepass-Modelle. Die Zukunft des europäischen Footballs ist ungewiss, aber eines ist klar: Mit der EFA und der AFLE beginnt ein neues Kapitel – voller Chancen und Herausforderungen.