Eisbären berlin erlegen straubing mit eiskaltem 4:2 und übernehmen die spur
Der Titelverteidiger schlägt zurück. Nach dem Debakel von Spiel eins dreht Berlin die Viertelfinal-Serie gegen Straubing mit einem 4:2-Auswärtssieg und liegt nun 2:1 vor – die nächste Entscheidung dropt am Dienstag in der Hauptstadt.
Lancaster und noebels liefern die antwort
Die Eisbären kamen feuerfliegend. Bereits nach vier Minuten jagte Lester Lancaster den Puck aus halbrechter Position ins Netz – 1:0, sein erstes Playoff-Tor überhaupt. Straubing antwortete prompt, doch Marcel Noebels schraubte mit einem abgefälschten Schuss die erneute Führung auf die Anzeige. Für ihn war es Jubel-Treffer Nummer 100 in der Postseason.
Der Mittelabschnitt gehörte offiziell den Tigers, doch Effizienz ist ein anderes Wort für Berliner Playoff-Pragmatismus. Innerhalb von 134 Sekunden schlugen Lean Bergmann und Ty Ronning zweimal zu – 4:2, die Vorentscheidung.

Stettmer pariert, serie kippt
Straubing warf im Schlussdrittel alles nach vorne, doch Torhüter Jonas Stettmer stand wie ein Betonwall. Die Strafbank der Berliner füllte sich, die Chancen der Tigers nicht. Am Ende zählt nur das Scoreboard: zwei Siege in Folge, Auswärtsfaktor neutralisiert, Heimrecht zurückgeholt.
Spiel vier am Dienstag in der Wellblechpalast-Arena. Die Eisbären haben Momentum, Straubing die letzte Chance, die Serie noch einmal zu öffnen. Wer jetzt zögert, fliegt.
