Melsungen im handball-finale! lettischer riese rettet sieg in porto!
Die MT Melsungen ist Geschichte – im besten Sinne des Wortes! Nach einem nervenaufreibenden Viertelfinal-Rückspiel in Porto steht der Handball-Bundesligist im Final Four der European League. Und das, dank eines Mannes, der nicht nur auf dem Feld, sondern auch in der entscheidenden Sekunde die Nerven bewahrte: Dainis Krištopāns.

Die letzte abwehr – ein lettischer gigant
Die Portugiesen hatten in der Schlusssekunde noch die Chance auf den Ausgleich. Ein Freiwurf, der bei einer erfolgreichen Parade alles verändert hätte. Doch da stand Dainis Krištopāns, der lettische Rückraumspieler mit seinen beeindruckenden 2,15 Metern, im Weg. Seine Hand lenkte den Ball ab, die Sirene heulte auf, und Melsungen feierte einen knappen, aber verdienten Sieg. Das Hinspiel in Nordhessen hatten die Melsunger bereits mit 28:23 für sich entschieden, was letztendlich den Einzug ins Finale sicherstellte.
Die üblichen Verdächtigen im Hamburger Halbfinale
Für die MT Melsungen ist es die zweite Teilnahme in Folge am Final Four. Und wie schon im Vorjahr trifft man auf die gleichen deutschen Top-Teams: Die SG Flensburg-Handewitt und der THW Kiel. Letztere qualifizierten sich nach einem packenden Match, das erst im Siebenmeterwerfen entschieden werden konnte. Montpellier, der vierte potenzielle Teilnehmer, scheiterte an Vadar Skopje. Das Finale in Hamburg verspricht also ein rein deutsches Duell zu werden.
Die Erinnerungen an das letztjährige Halbfinale gegen Flensburg sind noch frisch. Damals verlor Melsungen denkbar knapp nach Verlängerung. Im Spiel um Platz drei kassierte man dann eine deutliche Niederlage gegen Kiel. Dieses Mal soll alles anders sein. Die Auslosung der Halbfinalspiele wird entscheidend sein. Kiel scheint in dieser Saison verletzlicher, während Flensburg als Tabellenzweiter der Bundesliga eine größere Herausforderung darstellt. Aber mit einem Mann wie Dainis Krištopāns im Team ist für die MT Melsungen alles möglich – ein Titel ist plötzlich keine Utopie mehr.
Die Hessen haben bewiesen, dass mit Leidenschaft, Teamgeist und einem gehörigen Schuss Glück auch kleinere Mannschaften große Erfolge feiern können. Die Reise nach Hamburg wird sicherlich unvergesslich. Die Handball-Szene fiebert mit!
