Eintracht frankfurt verpasst finale: traum zerplatzt in schweden

Die Hoffnungen auf ein historisches Finale im Europa Cup sind geplatzt. Eintracht Frankfurt kehrte nach dem 1:0-Sieg im Rückspiel gegen BK Häcken ohne die Qualifikation für das Endspiel nach Hause – die 0:3-Niederlage im Hinspiel war nicht wettzumachen. Ein bitterer Rückschlag für die Frankfurterinnen, die sich nun mit der Enttäuschung trösten müssen.

Die enttäuschung ist greifbar

Nach dem Abpfiff war die Stimmung im Eintracht-Lager gedrückt. Laura Freigang, Nationalspielerin und Kapitänin des Teams, sprach von einem „weh“ sitzenden Aus. „Es fällt auch schwer, stolz zu sein, wenn man das Gefühl hat, man müsste eigentlich im Finale stehen und hätte es über beide Spiele besser lösen müssen“, so Freigang. Trotz des Sieges im Rückspiel reichte es nicht, um das Defizit aus dem Hinspiel auszugleichen. Das Team zeigte zwar eine überzeugende Leistung, doch die Schwedinnen hielten mit einer starken Abwehr dagegen.

Arnautis: „wir waren die besseren fußballerinnen“

Arnautis: „wir waren die besseren fußballerinnen“

Trainer Niko Arnautis ließ sich die Enttäuschung nicht anmerken, betonte aber die Qualität seiner Mannschaft. „Wir haben ein Halbfinale erreicht und hatten den Traum, den Pokal zu gewinnen. Ich glaube, es war auch möglich, weil wir die Qualität haben“, erklärte er. „Von den ganzen Teams hatten wir mit die höchste Qualität. Wir waren in beiden Spielen hoch dominant, leider hat das Ergebnis eine andere Sprache gesprochen.“ Die Taktik war klar durchdacht, aber am Ende zählte nur das Ergebnis.

Blick nach vorne: bundesliga-ziel und wiederauferstehung

Blick nach vorne: bundesliga-ziel und wiederauferstehung

Die kurze Osterpause soll nun dazu dienen, die Enttäuschung zu verarbeiten und sich auf die anstehenden Herausforderungen in der Bundesliga zu konzentrieren. Aktuell rangiert Eintracht Frankfurt auf dem dritten Platz und will diesen sichern, um sich auch in der kommenden Saison international messen zu können. „Sonntag ist Ostern, da soll ja eine Wiederauferstehung passieren. So wie ich uns kenne, wollen wir das auch für die nächsten Bundesligaspiele mitnehmen“, so Arnautis. Mit vier Aufgaben vor der Brust, darunter Duelle gegen Wolfsburg und Bayern, wird es für die Frankfurterinnen eine schwere Aufgabe, den dritten Platz zu verteidigen. Aber die Ambitionen sind intakt.

Die Leistung von Laura Freigang, die trotz der Niederlage ihre Zuversicht nicht verlor, unterstreicht den Charakter der Mannschaft. „Wir sind die besseren Fußballerinnen, davon bin ich fest überzeugt“, erklärte sie. Diese Überzeugung wird Eintracht Frankfurt mit in die kommenden Spiele nehmen und als Motivation für weitere Erfolge dienen.