Dramen in kongo: wm-qualifikation verzögert spieler-rückkehr!
Ein ungewöhnliches Nachspiel der WM-Qualifikation für die Republik Kongo sorgt für Unruhe im deutschen Fußball. Während sich die Nationalmannschaft über den historischen Einzug in die Weltmeisterschaft 2026 freut, sehen die Vereine von Spielern wie Silas Katompa Mvumpa (VfB Stuttgart) und Aaron-Rey Guillémy (FC Augsburg) rot, da ihre Leistungsträger aufgrund von Feierlichkeiten in der Heimat festgehalten werden.

Ein fest, das den spielbetrieb gefährdet
Nach der sensationellen WM-Qualifikation entschied der kongolesische Fußballverband, die Spieler noch bis zum kommenden Montag in Kinshasa zu halten, um die historische Leistung gebührend zu feiern. Eine Entscheidung, die bei den betroffenen Vereinen auf wenig Gegenliebe stößt, insbesondere da einige wichtige Spiele bereits verpasst wurden. Betis Sevilla, Elche und Espanyol haben sich daraufhin beschwert und die FIFA eingeschaltet, um eine Wiederholung dieser Situation zu verhindern.
Bakambu, Diangana und Pickel – Leistungsträger bei ihren jeweiligen Klubs – haben bislang nicht zurückkehren können. Bakambu verpasste den Einsatz gegen Espanyol, und sein Verein rechnet erst am Montag oder Dienstag mit seiner Rückkehr. Auch Diangana fällt weiterhin aus, nachdem er sich bei seinem Nationalteam verletzte. Pickel fehlte ebenfalls beim Auswärtsspiel gegen Rayo Vallecano.
Die Situation ist nicht nur in Spanien, sondern auch in Frankreich brisant. Auch Spieler wie Mbemba beim Lille OSC sind von der Entscheidung des kongolesischen Verbands betroffen. Der Vereinspräsident Olivier Létang äußerte sich empört: „Die Fédéradion Congolaise de Football hat beschlossen, die Spieler einseitig bis Montag festzuhalten, obwohl die FIFA-Regularien klar besagen, dass die Spieler 48 Stunden nach dem letzten Länderspiel zu ihren Vereinen zurückkehren müssen.“
Manolo González, Trainer von Espanyol, zeigte sich ebenfalls frustriert: „Pickel ist nicht freigegeben. Das betrifft alle kongolesischen Spieler. Es ist eine ungewöhnliche Situation, und wir werden die notwendigen Schritte unternehmen.“ Die Klubs befürchten, dass diese Entscheidung einen gefährlichen Präzedenzfall schafft und zukünftige WM-Qualifikationen zu erheblichen sportlichen und finanziellen Einbußen führen könnte.
Die FIFA hat bereits reagiert und den Fall zur Prüfung an das Disziplinarkomitee überwiesen, um sicherzustellen, dass die Rechte der Vereine gewahrt bleiben und die Einhaltung der internationalen Spielregeln gewährleistet ist. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen die Entscheidung des kongolesischen Verbands haben wird, aber eines ist klar: Die Freude über die WM-Qualifikation wird von einer gehörigen Portion Frust bei den betroffenen Vereinen überschattet.
