Cremonese und fiorentina liefern sich showdown im abstiegskampf

Um 20.45 Uhr geht im Stadio Zini die 29. Spieltag-Saison in Serie A zu Ende – und für Cremonese geht es um nichts weniger als das nackte Überleben. Trainer Davide Nicola wirft gegen die Fiorentina von Anfang an alles nach vorne: mit Dreierkette, doppeltem Sturm und dem Biss von Thorsby im Zentrum.

So startet cremonese ins feuer

Audero im Tor, Luperto, Ceccherini und Folino als kompakte Abwehrblock. Die Außenbahnen gehören Barbieri und Floriani, die sich in die Lungen laufen werden. Im Zentrum agieren Thorsby, Maleh und Bondo – ein Mittelfeld, das Ballgewinn und Tempo kombiniert. Vorne wirft Bonazzoli mit Djuric die Ketten an, beide sind Luftnummer eins im Kopfball-Duell.

Fiorentina-Coach Vanoli kontert mit einer 4-1-4-1-Formation. De Geasichert den Kasten, Pongracic und Ranieri bilden die Innenverteidigung, die Flügel beackern Dodo und Gosens. Fagioli ist alleinige Schaltstelle, Mandragora und Brescianini liefern sich Duelle im Zentrum. Auf den Außen laufen Parisi und Gudmundsson, Piccoli ist die Spitze – ein einsamer Wolfsburger gegen drei Cremonese-Riesen.

Die stimmung kocht

Die stimmung kocht

Die Kurve im Zini ist seit Stunden verrammelt, die Drums donnern. Für Cremonese ist jeder Punkt Gold gegen den drohenden Abstieg – bei nur noch zehn Partien bis zum Saisonende. Fiorentina hingegen will mit einem Sieg den Anschluss an die Europacup-Plätze wahren. Die Taktik ist klar: Cremonese drückt früh, Fiorentina sucht die Lücke auf Konter.

Die Entscheidung fällt wohl in der Mitte: Wer zwischen Thorsby und Fagioli die Sekundenbruchteile gewinnt, bestimmt das Spiel. Die erste Viertelstunde wird zeigen, ob die Grauroten den Rhythmus erzwingen können – oder ob Piccoli mit seiner Bewegung die Abwehrreihen auseinanderzieht.

Die Uhr tickt. Die Kurve schreit. Und die Spannung steigt, weil jeder Fehler hier direkt in die Tabelle schreibt. Um 22.35 Uhr wissen wir, wer den Abstiegskampf weiter verschärft – und wer die Europa-Träume am Leben erhält.