Como schockiert serie a: europacup-platz vier – ludi packt aus

Como liegt auf Champions-League-Kurs. Vierter Platz Mitte Mai – das stand in keiner Sommer-Planung. Carlalberto Ludi, Sportdirektor des Aufsteigers, räumte im Gespräch mit Radio Radio TV offen ein: „Im August war das kein Szenario, sondern ein Traum.“

„Wir haben gebohrt, nicht gerechnet“

Die Rechnung ging trotzdem auf, weil der Kader mehr Qualität hatte als jedes Excel-Sheet vermuten ließ. Trainer Cesc Fàbregas verwandelt Ideen in Punkte, Nico Paz verwandelt Minuten in Zahlen. 6 Tore, 4 Vorlagen, 23 Einsätze – Statistiken, die den 20-jährigen Argentinier längst auf die Scout-Listen der Großen katapultiert haben.

Ludi weiß, was jetzt droht. Anfragen, Kaufoptionen, Klatschen auf die Schulter. Er senkt sofort den Schalter: „Es gibt keine Diskussion. Cesc und wir, wir schwingen am selben Taktstock. Solange kein Tsunami kommt, den wir nicht surfen können, bleibt alles so.“

Europa als klammer, nicht als köder

Europa als klammer, nicht als köder

Dasselbe Gift versuchen sie Paz einzuflößen. Der Klub wirbt nicht mit Geld, sondern mit dem Wettbewerb, der seinen Namen trägt. „Europacup wäre das Sahnehäubchen“, sagt Ludi. „Hier darf ein 20-Jähriger lernen, statt zu läuten. Das Umfeld ist klein, lautlos und lehrreich.“

Como spielt also weiter nach vorn. Kein Selbstzweifel, kein Selbstlob. Nur ein Satz, der nachhallt: „Früher oder später wird einer gehen. Heute ist nicht dieser Tag.“