Cafu schleudert messi und cr7 vom thron – neymar ist für ihn der wahre könig

Cafu hat den Fußball-Orden erschüttert. Die brasilianische Legende erklärt Neymar Jr. nicht nur für besser als Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, sondern für den besten Spieler der letzten 30 Jahre. Die Bombe platzte im brasilianischen Podcast „Podpah“ – und sie wird in Argentinien und Portugal nicht gut ankommen.

„Neymar ist besser als alle“, sagt der ehemalige Außenverteidiger, zweimaliger Weltmeister von 1994 und 2002. „Besser als Messi, Cristiano, Mbappé – besser als jeder.“ Keine Einschränkung, kein „vielleicht“, kein „könnte man sagen“. Cafu spricht mit der Selbstsicherheit eines Mannes, der selbst 142 Länderspiele für die Seleção absolvierte und weiß, wie man Druck aushält.

Die technische meisterleistung als knackpunkt

Was den 53-Jährigen überzeugt, ist nicht Tore-Zahl, Marketing-Power oder Titelsammlung – es ist das, was er „reine Fußball-Sprache“ nennt. „Neymar hat mehr Ressourcen, mehr technische Raffinesse“, erklärt Cafu. Für ihn ist der 32-Jährige ein „Komplett-Künstler“, der das Spiel mit beiden Füßen, mit Hacke, Brust und Kopf neu erfindet. Messis Zauber sei „linear“, Ronaldos Kraft „eindimensional“ – Neymar hingegen spiele „mehrere Klaviaturen gleichzeitig“.

Damit stellt er nicht nur die GOAT-Debatte auf den Kopf, sondern auch die Werteskala des modernen Fußballs. Wer heute „beste“ sagt, meistens „effizienteste“. Cafu dagegen wertet Ästhetik höher als Effizienz. Sein Urteil ist ein Angriff auf die Excel-Tabelle der Analysten, die Messis 802 Karriere-Tore und Ronaldos 890 gegen Neymars 436 rechnen und das Argument damit für beendet erklären.

Cafu ehrt cr7 und messi trotzdem – aber nur auf nebenpfaden

Cafu ehrt cr7 und messi trotzdem – aber nur auf nebenpfaden

Der ehemalige Kapitän der Seleção macht sich nicht lächerlich; er differenziert. Cristiano sei „der geborene Profi“, ein Athlet, der „jeden Tag sich selbst übertrifft“. Messi wiederum habe „eine Begabung, die Gott nur alle 50 Jahre verteilt“. Dom dann schlägt er wieder in die andere Richtung aus: „Aber wenn ich einen Spieler auswählen müsste, der eine verlorene Partie noch dreht, nehme ich Neymar. Er kann das Unmögliche in einem einzigen Dribbling erfinden.“

Die Aussage kommt, während Neymar selbst seine letzte WM einräumt. 2026 in Kanada/Mexiko/USA will er noch einmal antreten, danach Schluss. Die Knie sind angeschlagen, der Körper sendet Warnsignale. Doch gerade dieses „letzte Kapitel“ macht Cafus Lob so brisant: Er spricht nicht vom jungen Neymar, der 2015 Barcelona zum Triple führte, sondern vom heutigen, dem vom Zeitgeist gebeutelten Superstar, der in Santos neu anfangen musste.

Brasilien wird spalten. In São Paulo wird applaudiert, in Buenos Aires und Madrid gespottet. Die Zahl, die bleibt: 436 Treffer bei nur 748 Spielen – ein Schnitt von 0,58, schlechter als Messi (0,79) und Ronaldo (0,73). Cafu aber misst nicht in Toren, sondern in Jaw-dropping-Momenten. Und da steht Neymar für ihn unangefochten auf Platz eins. Punkt. Aus. Diskussion beendet – zumindest in seiner Fußball-Welt.