Bvb zittert um schlotterbeck: real madrid lauert, frist läuft ab

2:3 gegen Bayern, Tabelle egal. In Dortmund zählt nur noch ein Name: Nico Schlotterbeck. Bis Mit März muss der Nationalspieler entscheiden – Verlängerung oder Abflug. Real Madrid hat die Fühler ausgestreckt, der BVB blufft mit Liebe.

Warum schlotterbeck der neue gesicht des bvb sein soll

Intern nennen sie ihn „Kapitän von morgen“. 26 Jahre, 1,91 m, Linksfuß mit Vorlagengefahr. Seit Monaten hängt die Sportchefs ein Konzept an die Wand: Schlotterbeck als Identifikationsfigur, ähnlich wie einst Reus – nur in der Abwehr. Die Gehaltsliste ist bereits umgeschrieben: Spitzenverdiener ohne CL-Titel. Doch Geld allein reicht nicht.

Die Bosse setzen auf Herz statt Excel. Letztes Gipfeltreffen diese Woche. Anwesend: Watzke, Kehl, Sammer, Terzić. PowerPoint bleibt im Laptop. Stattdessen Familienfotos, Kurzfilme mit Fans, ein Trikot mit der Nummer 4 und dem eigenen Sohn auf dem Rücken. Emotionale Überzeugungsarbeit nennen sie das intern. Klingt nach Therapie, ist aber Profi-Sport.

Real madrid: interesse ja, angebot nein

Real madrid: interesse ja, angebot nein

Die Spanier beobachten, zahlen aber noch keinen Euro. Kein Angebot, kein Anruf, nur heiße Luft aus der Hauptstadt. Dennoch reicht der bloße Name, um in Dortmund die Alarmglocken schrillen zu lassen. Die Verbindung ist da: Sammer berät Madrid, Klopp schwärmt seit Jahren vom „besten linken Innenverteidiger Deutschlands“. Doch solange kein Papier unterschrieben ist, spielt der BVB seine letzte Trumpfkarte: Zuneigung.

Ein Signal ist das Treffen selbst. Hätte Schlotterbeck bereits zugesagt, würde niemand mehr Zeit verschwenden. Die Tatsache, dass fast die komplette Führung antanzt, zeigt: Sie haben Angst. Und Angf ist ein schlechter Verhandlungspartner.

Emre can als zweiter frontkampf

Emre can als zweiter frontkampf

Parallel läuft die Can-Operation. Kreuzband gerissen, Vertrag auslaufend, trotzdem will der Klub den Kapitän über 2026 hinaus binden. Die Botschaft: Treue zahlt sich aus, auch wenn die Knie weh tun. Can soll Vorbild sein – für Schlotterbeck und alle, die noch zögern. Die medizinische Abteilung hat grünes Licht gegeben, die Finanzabteilung auch. Bleibt die Frage: Will Can nach neun Monaten Pause noch immer Mittelstürmer der Kabine sein?

Die Antwort kommt im Sommer. Bis dahin zählt nur der 26-Jährige mit dem hellblonden Haar. Entweder unterschreibt er und wird zur Legende im Schwarzgelb. Oder er wartet auf den Anruf aus Madrid und verlässt den Klub, der ihn zum Nationalspieler machte. März ist entscheidend. Danach ist Schluss mit Warmduschen.