Rom erhält grünes licht für neues roma-stadion in pietralata
- Neues stadion für as rom: ein meilenstein für die stadt
- Gualtieri: mehr als nur ein stadion
- Die details des projekts: fläche und kapazität
- Mehr als nur fußball: eine multifunktionale arena
- Architektonische gestaltung und bezug zur geschichte roms
- Zeitplan: von der genehmigung zur eröffnung
- Zahlen und fakten im überblick
Neues stadion für as rom: ein meilenstein für die stadt
Rom – Nach langer Vorbereitungszeit hat die Stadtverwaltung Rom offiziell die Genehmigung für den Bau eines neuen Stadions für den AS Rom im Stadtteil Pietralata erteilt. Das Projekt, das auf 1,5 Milliarden Euro geschätzt wird, soll bis 2030 fertiggestellt sein und steht dann auch für die Europameisterschaft 2032 zur Verfügung. Bürgermeister Roberto Gualtieri betonte, dass es sich nicht nur um eine Sportstätte handele, sondern um ein zukunftsweisendes Projekt der Stadterneuerung und des Vertrauens in die Fähigkeiten Roms.

Gualtieri: mehr als nur ein stadion
„Heute ist ein wichtiger Tag für Rom“, erklärte Bürgermeister Gualtieri. „Das neue Stadion des AS Rom ist nicht nur eine Sportanlage, sondern ein Projekt, das Zukunft, Regeneration und Vertrauen in die Fähigkeit der Stadt, qualitativ hochwertige Werke zu realisieren, verkörpert. Wir haben mit Entschlossenheit daran gearbeitet, diesen Weg voranzutreiben, und werden dies mit gleichem Engagement fortsetzen. Es ist eine Entscheidung, die in die Zukunft blickt und die Glaubwürdigkeit Roms stärkt.“

Die details des projekts: fläche und kapazität
Das Projekt umfasst ein Areal von insgesamt 27 Hektar. Davon sind 11,6 Hektar für Grünflächen und 3,5 Hektar für Plätze und Fußwege vorgesehen, was insgesamt etwa 15 Hektar an öffentlichen Grünflächen entspricht. Das Stadion soll eine Kapazität von 60.605 Zuschauern bieten, mit einer Südkurve für rund 23.000 Fans – eine der größten in Europa.

Mehr als nur fußball: eine multifunktionale arena
Das neue Stadion wird nicht nur für Fußballspiele genutzt, sondern soll ein multifunktionales Zentrum werden, das das ganze Jahr über für verschiedene Veranstaltungen zugänglich ist. Geplant sind ein Museum mit 1.600 Quadratmetern Fläche, ein Fan-Shop mit 1.800 Quadratmetern, 30 Verkaufsstellen, eine Bar mit 245 Quadratmetern und 21.000 Quadratmeter für Hospitality und Kongressaktivitäten (MICE).

Architektonische gestaltung und bezug zur geschichte roms
Die Architektur des Stadions soll an die Traditionen des antiken Roms anknüpfen und gleichzeitig die charakteristischen Merkmale des Vereins integrieren. Auf der Südfassade ist die Aufschrift „Roma 1927“ geplant, während auf der Nordfassade das Emblem des AS Rom angebracht werden soll.
Zeitplan: von der genehmigung zur eröffnung
Der nächste Schritt ist die Abstimmung in den zuständigen Ausschüssen (zwischen dem 2. und 6. März) und die finale Abstimmung in der Stadtversammlung (zwischen dem 10. und 12. März). Nach der positiven Abstimmung über das öffentliche Interesse kann die Konferenz der Dienste einberufen werden, an der alle beteiligten Akteure teilnehmen. Diese Konferenz kann maximal 120 Tage dauern. Anschließend folgt die Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags, die Ausschreibung internationaler Wettbewerbe und schließlich der erste Spatenstich. Ziel ist es, das Stadion bis März 2027 fertigzustellen.
Zahlen und fakten im überblick
| Gesamtfläche | 27 Hektar |
|---|---|
| Grünflächen | 11,6 Hektar |
| Fläche für Plätze & Wege | 3,5 Hektar |
| Stadionkapazität | 60.605 Zuschauer |
| Kapazität Südkurve | 23.000 Zuschauer |
