Zverevs geständnis: "sinner ist fast unschlagbar"

Madrid – Alexander Zverev hat im Finale des ATP Masters in Madrid eine deutliche Niederlage gegen Jannik Sinner kassiert. Doch die Erkenntnis, die der deutsche Tennisstar nach dem Spiel preisgab, ist weitaus brisanter als die 1:6, 2:6 Resultate: Er hält den Südtiroler für nahezu unschlagbar. Ein Eingeständnis, das auch Toni Nadal, den ehemaligen Coach von Rafael Nadal, bestätigen kann.

Die lücke zwischen sinner und dem rest des feldes

Die Dominanz Sinner's im Moment ist kaum zu übersehen. Die 58 Minuten, die Zverev im Finale benötigte, um sich dem Weltranglistenersten geschlagen zu geben, verdeutlichen die Diskrepanz zwischen dem Italiener und seinen Konkurrenten. Zverev selbst gab nach der Partie unumwunden zu: „Es gibt im Moment eine große Lücke zwischen Sinner und allen anderen.“ Er betonte, dass er nicht der einzige sei, der gegen Sinner verliert, sondern lediglich häufiger, weil er es eben oft bis ins Finale schafft.

Was aber wirklich ins Gewicht fällt, ist das Geständnis, das Zverev Toni Nadal gegenüber gemacht haben soll. Der erfahrene Trainer verriet in einem Interview mit „Radioestadio Noche“, dass Zverev ihm einst geäußert habe, Sinner sei „praktisch unschlagbar“. Ein starkes Wort, das die Herausforderung, die Sinner für das internationale Tennis darstellt, unterstreicht.

Alcaraz oder sinner – zverevs präferenz

Alcaraz oder sinner – zverevs präferenz

Interessant ist auch Zverevs Präferenz bei der Wahl des Gegners. Nadal berichtete, dass er Zverev einst gefragt habe, gegen wen er lieber spielen würde: Sinner oder Alcaraz? Die Antwort des Deutschen war eindeutig: Alcaraz. Die Tatsache, dass das Finale zwischen Sinner und Alcaraz in so kurzer Zeit entschieden wurde, empfand Nadal ebenfalls als „ungewöhnlich“ – ein Zeichen für Sinner’s außergewöhnliche Form.

Die nächste Chance, sich zu beweisen, ergibt sich bereits in Rom. Dort könnten sich die beiden Tennisstars erneut gegenüberstehen. Mit dem verletzten Alcaraz ist Zverev an Position zwei gesetzt, Sinner schlägt als Nummer eins auf. Die Spannung steigt, und die Frage ist, ob Zverev eine Lösung gegen Sinner’s Dominanz finden kann. Denn eines ist klar: Sofern Sinner diese Form hält, wird er auch weiterhin ein nahezu unüberwindbares Hindernis für die Top-Spieler des Tennis sein.