Wasserball-schock: italienischer rückschlag in rotterdam!

Ein deutlicher Dämpfer für das italienische Wasserballteam: Bei der Weltcup-Entscheidung in Rotterdam musste sich die Mannschaft von Maurizio Mirarchi der niederländischen Auswahl mit einer klaren 12:2-Niederlage geschlagen geben. Ein Auftritt, der Fragen aufwirft und die Vorbereitung auf die Final Eight in Sydney in Frage stellt.

Die angriffsschwäche der „setterosa“

Die angriffsschwäche der „setterosa“

Die Qualifikation für Sydney ist zwar bereits sicher, doch die Leistung gegen die Niederlande ließ zu wünschen übrig. Die Angreiferinnen des italienischen Teams agierten harmlos, die Trefferquote in Überzahl war erschreckend – nur ein Tor bei sieben Gelegenheiten. Ein erschütternder Kontrast zu den bisherigen Auftritten, bei denen die „Setterosa“ begeisterte.

„Wir sind auf eine sehr motivierte und deutlich spritzigere Mannschaft getroffen“, analysierte Mirarchi nach der Partie. „Aber das darf keine Ausrede sein. Wir müssen auch an unserer Fitness arbeiten und dürfen niemals aufgeben.“ Die Worte des Trainers klingen wie ein Weckruf angesichts der deutlichen Lehre, die das Team erhalten hat.

Die Niederländerinnen, am vergangenen Sonntag noch knapp mit 12:10 unterlegen, nutzten die Gelegenheit zur Revanche. Ihre Abwehr stand sicher, und im Angriff zeigten sie eine beeindruckende Effizienz. Aarts und Schaap waren mit jeweils drei Treffern die erfolgreichsten Spielmacherinnen der Hausherren.

Die italienische Mannschaft hat nun die Chance, sich am morgigen Mittwoch gegen die USA zu rehabilitieren. Aber auch das Spiel gegen Spanien am gestrigen Montag endete mit einer knappen 14:12-Niederlage. Die Tabelle der Gruppe C zeigt deutlich: Nur die USA haben bisher alle Spiele gewonnen.

Die Weltcup-Konkurrenz ist groß. Neben Italien und den USA haben auch die Niederlande und Spanien das Ticket für die Final Eight gebucht. Im anderen Gruppe D kämpfen Australien, Griechenland und Ungarn um den letzten verbleibenden Platz. Die Spannung ist mit Händen greifbar, und die kommenden Spiele versprechen weitere Überraschungen.

Die Ergebnisse der bisherigen Spiele und die aktuelle Tabelle verdeutlichen die hohe Leistungsdichte im internationalen Wasserball. Die Niederlage gegen die Niederlande sollte für die „Setterosa“ eine wichtige Erfahrung sein, die sie auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Sydney antreibt. Nur durch harte Arbeit und kontinuierliche Verbesserung können sie an die Weltspitze zurückkehren.