Braunschweig und hertha trennen sich remis – eichhorns platzverweis räumt auf
Ein brisantes Duell in Braunschweig endete mit einem gerechten, wenn auch wenig zählenden Unentschieden. Eintracht Braunschweig und Hertha BSC trennten sich am 30. Spieltag der 2. Bundesliga mit 1:1 (0:1). Für die Hertha war es ein Teaser auf die anstehenden Aufgaben, während die Braunschweiger weiterhin mit der Angst vor dem Abstieg leben müssen.

Früher rückschlag für die berliner
Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen aus Berlin. Bereits in der elften Minute brachte Fabian Reese die Hertha in Führung, nachdem Thorben Hoffmann den ersten Elfmeter von Schuler pariert hatte, aber im Nachschuss nicht mehr helfen konnte. Die Eintracht wirkte zunächst geschockt, fand aber im Laufe der ersten Halbzeit besser ins Spiel. Lino Tempelmann kehrte nach langer Verletzungspause zurück und belebte das Braunschweiger Spiel.
Die zweite Halbzeit gehörte dann weitgehend den Hausherren. Tempelmann verpasste per Kopf den Ausgleich, auch Mijatovic scheiterte an Torwart Tjark Ernst. Doch der Youngster Kennet Eichhorn sorgte für den entscheidenden Wendepunkt. Nach einem unglücklichen Foulspiel gegen Flick sah er nach Überprüfung durch den VAR die rote Karte – ein herber Schlag für die Berliner und ein Glücksfall für die Eintracht.
Die Wende durch Marie: Braunschweig nutzte die Überzahl prompt. Fabio Di Michele Sanchez bereitete den Ausgleichstreffer vor, den Max Marie mit einem präzisen Schuss unter die Latte zum 1:1 vollendete. Die Entscheidung fiel knapp zehn Minuten vor dem Schlusspfiff.
Die Tabelle lügt nicht: Hertha BSC verpasste den Sprung unter die Top Fünf, während Braunschweig weiterhin mit dem Rücken zur Wand steht. Doch die Leistung gegen die Hauptstadtelf gibt Anlass zur Hoffnung für die verbleibenden Spiele.
Die kommenden Aufgaben für beide Teams sind klar: Braunschweig empfängt am Freitag den 1. FC Kaiserslautern, während Hertha am Samstag Holstein Kiel empfängt. Ob sich die Dynamik des heutigen Spiels in den nächsten Partien fortsetzt, bleibt abzuwarten. Die Luft in der 2. Bundesliga wird immer dünner.
