Bera bera triumphiert: historischer copa de la reina-sieg!
Ein furioses Bera Bera hat im Finale des Copa de la Reina den Atlético Guardés mit 26:21 bezwungen und damit eine beeindruckende Leistung gezeigt. Vor 4.872 Zuschauern im Illunbe-Pavillon krönte sich das Team aus San Sebastián zur vierten Mal in Folge und insgesamt zum zehnten Mal zur spanischen Pokalsiegerin – ein beachtlicher Erfolg in der Handball-Szene.
Müde teams, taktische anfangsphase
Die Anspannung des langen Turniers ließ beide Mannschaften in der ersten Halbzeit spürbar an Kraft verlieren. Das Spiel gestaltete sich daher zunächst sehr vorsichtig und taktisch ausgeklügelt. Die starke Defensive von Bera Bera, unterstützt von der herausragenden Leistung der Torhüterin Lucía Prades, bildete die Grundlage für die erste Satzung. Schon vor der Pause gelang es den Gastgeberinnen, durch die treffsichere Shula Gavilán eine komfortable Führung herauszuarbeiten (11:7).

Arroyo und prades entscheiden die partie
Nach der Pause zeigte Bera Bera seine volle Klasse. Angeführt von der brillanten Carmen Arroyo und erneut unterstützt von der unübertroffenen Prades im Tor, übernahm das Team die Kontrolle über die Partie. Die Kombination aus Angriffspower und einer stabilen Abwehr erwies sich als unschlagbar. Tore von Ogonovszky, Arroyo und Gavilán bauten die Führung weiter aus, obwohl Guardés durch einen kurzen 3:0-Lauf versuchte, zurück ins Spiel zu finden (15:12). Die Gäste zeigten zwar Kampfgeist, doch Bera Bera ließ sich nicht mehr beeindrucken.
Die letzten Minuten gehörten dann dem Triumph von Bera Bera. Mit einem souveränen Spielzug und einer beeindruckenden Leistung konnten die Gastgeberinnen den Sieg nicht mehr aus der Hand geben. Die Freude in der Halle war grenzenlos!
Die endgültige Statistik zeigt folgende Eckdaten: Super Amara Bera Bera: Prades, Wigins (Tor), Amores (1), Arroyo (5), Elba Álvarez (7, 5/5), Rodrigues (1), Etxeberria (3), Ogonovszki (3), Kruijswik, Elke Karsten (2), Erauskin (1), Gavilán (3), Ishikawa, Urretavizcaya, Fresco. Atlético Guardés: Mínguez, Balzinc (Tor), Mendoza, Hauptman (3), Sempere, Cacheda (1), Téllez (5), Palomo (1), Serrano, Castro, María Sancha (5, 2/2), Ramos (5), Elena Martínez, Cifuentes, Gil, Portillo (1). Schiedsrichter: Alejandro Hoz und Axel Riloba. Ausschlussstrafen: Amores (2), Gavilán, Fresco, Etxeberria, Ogonovszki, Arroyo, Sancha.
Ein verdienter erfolg
Die Copa de la Reina gehört damit zu Recht in die Vitrine von Bera Bera. Der Titel ist die krönende Leistung einer starken Saison und ein Beweis für die harte Arbeit und das Engagement des gesamten Teams. Es ist ein Triumph, der die Fans begeistert und die Handball-Szene Spaniens in Aufruhr versetzt. Die Leistung von Lucía Prades im Tor war dabei schlichtweg überragend – ohne ihre Paraden wäre der Sieg heute schlichtweg unmöglich gewesen.
