Álvarez nach hartem kampf gegen amosov geschlagen – comeback angekündigt!

Die MMA-Szene ist geschockt: Joel Álvarez musste sich in der Nacht zu gestern Yaroslav Amosov nach einem intensiven Kampf stellen und unterlag durch Aufgabe im zweiten Durchgang. Ein überraschendes Ergebnis, das den Aufstieg des Spaniers vorerst stoppt, aber seine Entschlossenheit offenbar untermauert.

Amosovs grappling dominiert den ersten durchgang

Schon im ersten Durchgang zeigte Amosov, warum er als einer der besten Grappler in der Gewichtsklasse gilt. Álvarez hatte kaum eine Chance, seine Strategie umzusetzen und lag dem Ukrainer klar in der Dominanz. Die Wertung von 10:9 für Amosov spiegelte die Überlegenheit im Bodenkampf wider. Doch Álvarez ist kein Kämpfer, der einfach aufgibt. Im zweiten Durchgang gelangen ihm einige Treffer, die den Kampf kurzzeitig aufmischten.

Doch dann kam es, wie es für Álvarez in der UFC oft kam. Nach einem vermeintlich sicheren Takedown durch Amosov wurde Álvarez in die Luft gehoben, brutal zu Boden gebracht und durch einen Armdreieck-Heckgriff zur Aufgabe gezwungen. Ein bitterer Moment für den Gijonés, der sich aber sportlich geschlagen zeigte.

„Keine Ausreden, guter Trainingslager, aber es war nicht meine Nacht“, schrieb Álvarez auf Instagram. Er würdigte die Leistung seines Gegners und seines Teams und bedankte sich bei seinen Fans für die Unterstützung. Die Worte sind ehrlich, aber sie lassen auch erkennen, dass in ihm der Wille brennt, zurückzukommen und stärker denn je zu sein. Es ist die Mentalität eines Kämpfers, der sich nicht von einer Niederlage unterkriegen lässt.

Die ufc bremst álvarez

Die ufc bremst álvarez' aufstieg – ein muster?

Es ist kein Geheimnis, dass die UFC in der Vergangenheit nicht immer die idealen Gegner für Álvarez ausgesucht hat. Sein Debüt gegen Damir Ismagulov war schon eine Herkulesaufgabe, und auch danach wurde er oft Kämpfern gegenübergestellt, die seine Stärken neutralisieren konnten. Nach einer beeindruckenden Siegesserie, in der er gleich vier Gegner durch Submission besiegte, wurde er gegen Arman Tsarukyan, einen herausragenden Grappler, an die Wand gestellt. Die Folge: eine knochenbrechende Rippenverletzung und eine weitere Niederlage. Auch jetzt, nach fünf weiteren Siegen und dem erfolgreichen Wechsel ins Weltergewicht, hat die UFC ihm erneut einen Grappling-Spezialisten vorgeführt.

Die Frage, die sich nun stellt, ist: Ist dies ein bewusstes Muster der UFC, um den Aufstieg von Álvarez zu verlangsamen? Oder ist es einfach nur Pech? Wie auch immer, Álvarez hat bewiesen, dass er über das Talent und den Willen verfügt, an der Spitze der MMA-Szene zu kämpfen. Er wird zurückkehren, das steht fest – und er wird stärker sein als je zuvor. Der MMA-Sport lebt von solchen Kämpfern, die auch nach einer Niederlage nicht aufgeben.