Arsenal-krise: 11 verletzte stars – der länderspielbrecher trifft die gunners hart
Der Emirates Stadium droht der Kollaps. Elf Profis von Arsenal fallen vor dem Saison-Endspurt aus, nachdem der Länderspielbrecher sie niedergestreckt hat. Mikel Arteta muss um Triple-Träume bangen – und die Premier-League-Konkurrenz witert Morgenluft.
Der zeitpunkt ist brutal
Tabellenführer, FA-Cup-Viertelfinale, Champions-League-Achtelfinale – drei Töpfe, ein Feuer. Genau jetzt fehlt dem Trainer eine komplette Startelf. Raphinha war erst der Auftakt, nun folgt Martin Zubimendi mit Knie-Problemen. 13 Minuten gegen Serbien, danach Rückflug nach London. Spanien gegen Ägypten? Fehlanzeige.
Die Liste liest sich wie ein Who-is-Who der Gunners. Gabriel, Saliba, Eze, Ødegaard, Timber, Trossard – alle vor dem City-Cup-Finale oder kurz danach gebrochen. Und die Reisewelle rollt weiter: Hincapié (Ecuador) flog nach einem Schlag gegen Marokko raus, Madueke (England) nach einem Foul von Uruguay. Saka und Rice kamen gar nicht erst zum Einsatz, trotzdem kehrten sie angeschlagen zurück.

Arteta zahlt die rechnung der nationaltrainer
Die Frage ist nicht mehr, ob Arsenal die Belastung stemmt, sondern wie lange die Notelf durchhält. 270 Minuten in zwölf Tagen – das Programm ist ein Kraftakt für jeden gesunden Körper. Mit B-Team wird kein Titel gewonnen. Die Funkstille aus dem medizinischen Departement ist ohrenbetäubend, doch die Zahlen schreien: 11 verletzte Schlüsselspieler, null Ersatz von Weltklasse-Niveau.
Die Premier-League-Konkurrenz reibt sich die Hände. Liverpool und City warten auf den Patzer, den die verkleinerte Gunners-Truppe unweigerlich produzieren muss. Die FA-Cup-Viertelfinal-Auslosung verspricht zusätzlich ein K.-o.-Duell gegen Chelsea oder Manchester United. Und in der Champions League wartet ein Gegner, der sich ebenfalls nicht erbarmt.
Die Ironie: Je mehr Länderspiele absolviert werden, desto leerer wird der Kader des Klubs, der als erstes Englisch die Triple-Krone anpeilt. Der Preis für globale TV-Rechte? Ein Lazarett. Die Uhr tickt. Arteta muss improvisieren, sonst platzt der Traum vor dem Finale.
