Italienische liga plant mammut-pause: geht das gut?
Rom – Die Serie A hat einen überraschenden Plan verrat: Zwischen dem 20. September und dem 11. Oktober wird der Spielbetrieb für satte 20 Tage unterbrochen. Eine Entscheidung, die für Aufsehen sorgt und die Auswirkungen auf den gesamten italienischen Fußball haben wird.

Neues format für die coppa italia
Neben der ungewöhnlichen Pause im Herbst gibt es auch Änderungen beim Modus der Coppa Italia. Die großen Namen des italienischen Fußballs werden ab dem 2. Dezember in der Austragung präsent sein. Der Pokalwettbewerb startet bereits am 9. August mit der Vorrunde, gefolgt von den 32- und 16-Telfinals am 16. bzw. 2. September. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Achtelfinalspielen, die am 2. und 16. Dezember stattfinden. Die Halbfinalspiele sind auf den 3. März und den 21. April angesetzt, bevor das Finale am 19. Mai in Rom ausgetragen wird.
Die Liga hat außerdem den endgültigen Zeitplan für die Saison 2024/2025 bekannt gegeben. Der Saisonstart ist für den 23. August geplant, und die regulären Punktspiele sollen am 30. Mai 2027 abgeschlossen werden. Zwei zusätzliche Spieltage sind für den 28. Oktober und den 6. Januar vorgesehen. Die traditionelle Weihnachtspause wird ebenfalls eingehalten, und es wird nur drei Länderspiel-Fristen geben.
Ein Detail, das vielen Fans entgangen ist: Die üblichen Pausen im September und Oktober wurden zu einer einzigen 20-tägigen Unterbrechung zusammengelegt. Diese Entscheidung zielt offenbar darauf ab, den Spielplan zu verdichten und die Belastung für die Spieler zu reduzieren – ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Auch der 15. November und der 28. März 2027 sind als spielfreie Tage festgesetzt.
Federico Dimarco, der vergangene Saison als MVP hervorgestochen ist und sowohl das Scudetto als auch den Coppa Italia gewann, steht zweifellos im Fokus der Aufmerksamkeit. Die Liga versucht, mit diesem neuen Zeitplan und Format eine Balance zwischen nationalen und internationalen Verpflichtungen zu finden – eine Aufgabe, die sich als schwieriger erweist, als es aussieht. Die Entscheidung, die Liga für einen so langen Zeitraum zu unterbrechen, wird sicherlich für hitzige Diskussionen sorgen.
Die Gazzetta dello Sport berichtet außerdem über die Strafen, die der Schiedsrichterspruch für einige Spieler verhängt hat, darunter vier Spieltage für Grassi und zwei für Kabasele und Djuric. Die Situation in Turin, ausgelöst durch Zusammenstöße zwischen Fans, wird ebenfalls thematisiert, wobei betont wird, dass man sich nicht von Ultras-Gruppen diktieren lassen darf.
Die Zukunft wird zeigen, ob diese Veränderungen den italienischen Fußball tatsächlich voranbringen oder ob sie lediglich eine weitere Quelle der Verwirrung darstellen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 20 Tage Pause – das ist eine halbe Saison im Schneckentempo.
