Allegri und furlani planen milan-offensive: 100-millionen-euro-sprint zurück nach europa
Zwei Tage nach dem
Derby-Sieg saßen sie in Milanello beim Risotto, und was auf dem Tisch landete, war nichts Geringeres als die Zukunft des AC Milan. Max Allegri und Geschäftsführer Giorgio Furlani vereinbarten, dass die Champions-League-Prämie von mindestens 60 Millionen Euro komplett in neue Spieler fließt – plus Erlöse aus Verkäufen und Rückkäufen, die die Kasse auf gut 100 Millionen anschwellen lassen.Kean soll die tore schießen, die milan wieder groß machen
Allegri will vor allem eine echte Mittelstürmer-Option. Moise Kean steht ganz oben auf der Liste. Der 24-Jährige war 2022/23 mit 19 Treffern Vize-Torschützenkönig, die 62-Millionen-Klausel in Turin gilt ab Juli für zwei Wochen – ein Zeitfenster, das Milan schon jetzt im Kalender rot anstreicht. Der Coach schätzt Keans Mix aus Physis und Tempo, außerdem kennt er den Italiener aus drei gemeinsamen Jahren bei Juventus.
Im gleichen Atemzug prüfen die Rossoneri auch Serhou Guirassy von Borussia Dortmund und Dusan Vlahovic, falls dessen Vertragsverlängerung in Turin platzt. Rafael Leao und Christian Pulisic sollen nicht weichen, aber sie brauchen einen klassischen Neuner, der sie entlastet.

Kim und goretzka: bundesliga-duo soll die nächste stufe zünden
Abwehr und Mittelfeld bekommen ebenfalls je einen „Starter-Typen“. Kim Min-jae vom FC Bayern ist trotz 105 Pflichtspielen in drei Jahren nicht glücklich in München, sein Marktwert liegt bei 30 Millionen Euro. Milan sieht im 29-jährigen Südkoreaner den idealen Partner für Fikayo Tomori. Alternativ lauert Lazios Mario Gila.
Zentral im Kalkül: Leon Goretzka. Der deutsche Nationalspieler steht beim FC Bayern vor der Auslaufzeit, könnte ablösefrei kommen und würde mit 298 Bundesliga-Spielen und 45 Toren sofort Führungsqualität mitbringen. Luka Modric hingegen wartet weiter auf das endgültige Go für ein weiteres Jahr – das Management signalisiert Bereitschaft, will aber die Entscheidung des Kroaten nicht vorab durchsickern lassen.
Die Botschaft ist klar: Wer die Champions League spielt, darf auch darin mitspielen. Milan will zurück in Europas Elite – und dafür werden alle Einnahmen sofort wieder in neue Feuerkraft gesteckt. Die Rechnung lautet: 100 Millionen Euro, vier Top-Transfers, ein Angriff, der endlich wieder Tore schießt. Sonst bleibt auch 2025 das Risiko, nur zuschauen zu dürfen.
