Zverev verzichtet auf stuttgart – fokus voll auf paris!
Ein Schock für die Stuttgarter Tennisfans: Alexander Zverev wird nach seinem dramatischen Einzug ins Finale der French Open nicht bei den hochkarätigen Sandplatzturnieren in Stuttgart antreten. Der Hamburger hat seine Entscheidung bereits mitgeteilt, und damit verzichtet er auf die Chance, direkt im Anschluss an den Roland-Garros-Marathon weitere Punkte zu sammeln.

Ein verständlicher schritt für den weltranglisten-star
Die Entscheidung des 26-Jährigen ist aus sportlicher Sicht nachvollziehbar. Nach einem anstrengenden Turnierverlauf in paris, in dem er sich in einem spannenden Kampf gegen Jakub Mensik durchsetzte, ist die Belastung enorm. Ein Start in Stuttgart hätte zusätzlichen Stress bedeutet, der seine Vorbereitung auf die anstehenden Rasenturniere beeinträchtigen könnte. Turnierdirektor Edwin Weindorfer zeigte sich dennoch verständnisvoll: „Alexander Zverev legt nun den gesamten Fokus auf das Endspiel in paris, das ist absolut nachvollziehbar. Wir wünschen ihm viel Erfolg und werden das Geschehen in Frankreich gespannt verfolgen.“
Auch sein Finalgegner in paris, der junge Italiener Flavio Cobolli, wird in Stuttgart fehlen. Damit steht das hochgehandelte Teilnehmerfeld um einiges weniger glanzvoll da. Allerdings sind mit Yannick Hanfmann, Daniel Altmaier, Jan-Lennard Struff und dem Vorjahres-Viertelfinalisten Justin Engel immerhin vier deutsche Spieler im Hauptfeld vertreten. Die erste Runde beginnt am kommenden Montag.
Was das Fehlen von Zverev für das deutsche Tennis bedeutet? Ein Sieg in Roland Garros würde dem deutschen Tennis zweifellos einen enormen Schub verleihen, aber der Fokus liegt jetzt ganz auf paris. Der Titelverteidiger Taylor Fritz wird ebenso am Start sein wie der Weltranglistenfünfte Ben Shelton, der die Setzliste anführt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die veränderten Rahmenbedingungen auf den Turnierverlauf auswirken werden.
Zverev hatte im Vorjahr in Stuttgart das Finale gegen Taylor Fritz verloren. Dieses Jahr wird es also spannend sein, wer die Nachfolge antritt und den Titelgewinn erringen kann. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, welche Überraschungen das Turnier bereithält.
