Zverev verzichtet auf stuttgart-start: schock für weissenhof!

Ein herber Rückschlag für das ATP-Turnier in Stuttgart: Alexander Zverev, frisch gebackener French Open-Finalist, wird doch nicht in seinem Heimatland antreten. Der Veranstalter bestätigte am Freitag diesen ungewöhnlichen Schritt, nur wenige Stunden nachdem der Hamburger seinen Einzug ins Endspiel in Paris gegen Flavio Cobolli gefeiert hatte – ein Sieg gegen Jakub Mensik vorausgesetzt.

Mensik und cobolli schliessen sich aus

Mensik und cobolli schliessen sich aus

Doch Zverev ist nicht der einzige Top-Spieler, der auf einen Start in Stuttgart verzichtet. Auch Jakub Mensik, der in Paris gegen Zverev ausschied, und dessen italienischer Finalgegner Flavio Cobolli haben ihre Teilnahme abgesagt. Ein unerwarteter Ausfall, der das Feld des 250er-Turniers erheblich verändert.

Edwin Weindorfer, Turnierdirektor in Stuttgart, zeigte sich verständnisvoll: „Es ist absolut nachvollziehbar, dass Alexander Zverev nun seinen gesamten Fokus auf das Endspiel in Roland Garros legt. Wir wünschen ihm für dieses wichtige Duell alles Gute und werden das Geschehen in Frankreich gespannt verfolgen.“ Ein Triumph von Zverev in Paris würde dem deutschen Tennis einen enormen Schub verleihen, so Weindorfer.

Die Entscheidung Zverevs wirft einen Schatten auf das Turnier in Stuttgart, insbesondere da er im Vorjahr knapp gegen Taylor Fritz verloren hatte. Trotzdem ist die Titelverteidigung noch nicht aussichtslos: Ben Shelton, Nummer fünf der Welt, führt die Setzliste an und gilt als einer der Favoriten.

Die deutschen Hoffnungen ruhen nun auf Yannick Hanfmann, Daniel Altmaier, Jan-Lennard Struff und dem Vorjahres-Viertelfinalisten Justin Engel. Die erste Runde des Turniers beginnt am Montag und verspricht trotz der Absagen einiger Top-Stars spannende Duelle. Die Frage, wer Zverevs Platz füllen und den Titel ergreifen kann, bleibt vorerst offen.