Jódar schlägt carreño: nadal-parallelen bei coup in paris

Paris erbebte am Sonntag: Rafa Jódar, kaum bekannt auf dem Centre Court von Roland Garros, hat Pablo Carreño bezwungen und steht sensationell im Viertelfinale. Ein Match, das mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert und Assoziationen zu einem gewissen anderen Spanier mit dem Nachnamen Nadal weckt.

Die erste hürde genommen, die nächste schon in sicht

Jódar, der in seiner Premierensaison in Paris auf dem Platz stand, spielte zunächst nervös. Carreño, der erfahrenere Spieler, ging in Führung und gewann die ersten beiden Sätze souverän. Doch dann schien etwas in Jódar zu klick machen. Mit einer beeindruckenden Wendung – sechs aufeinanderfolgende Spiele – egalisierte er das Match und schickte Carreño ins Straucheln.

Ein Schock für den Routinier: Carreño, der eigentlich als Favorit ins Spiel ging, wirkte zunehmend frustriert. Seine Beinarbeit, normalerweise eine seiner größten Stärken, ließ nach, und Jódars aggressive Spielweise riss ihn aus dem Konzept. Die Resonanz des Publikums schwankte zwischen Hoffnung und Enttäuschung, als der Spanier seine Wende vollzog. Es war, als ob sich Jódar in eine Art Trance versetzt hatte – fokussiert, entschlossen, unaufhaltsam.

Es ist das dritte Mal in seiner Karriere als Profi, dass Jódar gegen einen Landsmann antritt – und das dritte Mal, dass er gewinnt. Zunächst besiegte er Martín Landaluce in Jeddah, dann folgte der Sieg in Barcelona. Doch dieser Sieg in Paris fühlt sich anders an.

Die Partie wurde kurz unterbrochen, als Carreño sich am Schulter verletzte, was die Niederlage zusätzlich bitter machte. Die Erinnerungen an seine Aufgabe in Valencia kamen zurück, und die Frage nach seiner Fitness stellt sich nun erneut.

Ein phänomen im aufstieg

Ein phänomen im aufstieg

Die Ähnlichkeiten zu Nadal sind verblüffend. Auch er erreichte erstmals in seiner Karriere das Viertelfinale bei Roland Garros und reiht sich damit ein in eine illustre Riege von Spielern wie Albert Costa und Juan Carlos Ferrero, die diesen Meilenstein vor ihrem 20. Geburtstag erreichten. Das ist ein Beweis für Jódars außergewöhnliches Talent und sein Potenzial, zu einer neuen Größe im Tennis aufzusteigen.

Jódar klettert derzeit im Ranking auf den virtuellen 22. Platz, nur noch hinter seinem Landsmann Alejandro Davidovich. Aber die Frage, die sich nun stellt, ist: Kann er den Schwung mitnehmen und auch im Viertelfinale bestehen? Seine Gegner werden ihn gewarnt haben - der nächste Rafa ist im Anmarsch.