Zverev kämpft sich in monte carlo zum achtelfinale
Alexander Zverev hatte in Monte Carlo einen denkbar holprigen Einzug ins Achtelfinale. Gegen Cristian Garin wirkte der Weltranglisten-Dritte lange angeschlagen, doch ein Comeback ließ ihn schließlich jubeln – ein Test für die French Open.

Sandplatz-plauderstunde: zverev findet zurück zum spiel
Die Rückkehr auf den Sandplatz offenbarte deutliche Schwächen im Spiel von Alexander Zverev. 21 vermeidbare Fehler im ersten Satz zeigten eine erschwerte Situation, die durch einen schwachen Aufschlag noch verschärft wurde. Garin nutzte die Gunst der Stunde und ging in Führung. Eine Toilettenpause schien jedoch den Turbo zu geben, denn Zverev fand zurück zu seinem aggressiven Spiel und solide Grundschlägen. Doch auch Garin steigerte sich, sodass eine spannende Partie entstand.
Der Hamburger lag im Entscheidungssatz bereits mit 0:4 und 2:5 zurück – ein Tiefpunkt, der ihn sichtlich frustrierte. Beschwerden über die Besaitung seines Schlägers und die Box unterstreichen die angespannte Situation. Doch Zverev bewies Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel. Drei Breaks in Folge sorgten für den umjubelten Sieg.
Es war ein holpriger Auftritt, der aber zeigt, dass Zverev trotz anfänglicher Schwierigkeiten das Potenzial hat, sich zu steigern. Der Achtelfinaleinzug gegen Zizou Bergs wird ein entscheidender Test sein. Denn im weiteren Turnierverlauf, insbesondere angesichts der anstehenden French Open Ende Mai, muss Zverev seine Leistung deutlich verbessern.
Die Faszination des Sandplatztennis liegt oft in solchen Kämpfen und Comebacks. Zverev hat bewiesen, dass er auch in schwierigen Situationen nicht aufgibt. Ob dieser holprige Start ein Weckruf war oder lediglich eine Eingewöhnungsphase, wird die kommenden Tage zeigen.
