Yusuf demir raus: rapid-star bangt um comeback nach band-problem

Wieder kein Yusuf Demir. Am Sonntag saß der 22-Jährige beim 0:0 gegen den LASK nicht einmal auf der Bank. Seit seinem Sommer-Comeback in Hütteldorf blieb der ehemalige Barça-Juwel ohne einzige Minute. Die Geduld der Rapid-Fans nähert sich dem Nullpunkt.

Demir enthüllt: „außenband gezehrt“

Was lange offen blieb, lüftete Demir selbst in der Sky-Halbzeitpause: „Nein, es ist mein Außenband gewesen. Das war ein bisschen gezehrt.“ Kein Oberschenkel, wie gemunkelt, sondern ein Bandriss. Die Verletzung erklärt das Aus, nicht aber das Warum hinter der monatelangen Leere.

Kurz nach seiner Rückkehr aus München galt Demir als Hoffnungsträger. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: null Pflichtspiel-Einsätze, null Scorer-Punkte, null Durchbruch. Rapid zahlte 1,5 Mio. Euro Ablöse – bisher ohne Rendite.

Nach länderspielpause soll es weitergehen

Nach länderspielpause soll es weitergehen

Demir selbst schraubt die Erwartungen nach oben: „Ich hoffe, dass ich so schnell wie möglich auf dem Platz stehen kann.“ Sein Ziel: Sturm-Graz-Spiel am 5. April. Dort könnte er erstmals seit 259 Tagen wieder in ein Bundesliga-Spiel einlaufen.

Die Uhr tickt. Mit jedem verpassten Spiel verliert der einstige ÖFB-Teamspieler an Marktwert und an Glaubwürdigkeit. Rapid steht vor der Qualifikation für die Meistergruppe; Punkte gegen Sturm sind Pflicht. Trainer Robert Klauß braucht Optionen, keine Projekte.

Demir blickt nach vorn: „Ich bin mir sicher, dass ich in Zukunft wieder für Furore sorgen kann.“ Die Fans warten auf Beweise. Keine Worte mehr – nur Taten zählen jetzt.