Woltemade versinkt im newcastle-sumpf: 75-millionen-mann droht die wm-sensation
Die Liebesgeschichte dauerte gerade mal 180 Tage. Dann war Schluss mit „Big Nick“, dem Liebling von St. James’ Park. Nick Woltemade, einst für 75 Millionen Euro aus Stuttgart losgeeist, sitzt nun meist nur noch auf der Bank – und selbst Alan Shearer, die heilige Kuh von Newcastle, zieht den Stecker.
Shearer schlägt zurück: „bei weitem nicht gut genug“
Der Rekordtorschütze der Magpies ließ in der BBC kein gutes Haar an dem 24-Jähligen: „Er hat große Schwierigkeiten, das ist Fakt. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache.“ Zehn Tore in 44 Pflichtspielen. Letzter Treffer: vor über drei Monaten. Für 75 Millionen? Da klingelt bei jedem Fan die Alarmglocke.
Eddie Howe weiß nicht mehr, wo er ihn hinstellen soll. Mal Mittelstürmer, mal hängende Spitze, mal Linksaußen – ein Dauer-Experiment. Gegen Barcelona, das „wichtigste Spiel der Klubgeschichte“, war Woltemade 90 Minuten Parkbank-Wärmer. Auch das Rückspiel heute Abend (21.00 Uhr) droht ohne ihn zu laufen.

Dfb-sturm für die wm in gefahr
Julian Nagelsmann kann’s sich nicht leisten, auf Tormaschinen zu verzichten. WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada – ein Jahr noch, um die Sturmriege zu schärfen. Woltemade schoss im Herbst noch vier Tore in vier Quali-Spielen und galt als gesetzt. Doch Deniz Undav, sein ehemaliger Stuttgarter Kollege, trifft derzeit alle zwei Spiele – und Nagelsmann schaut genau hin.
„Er braucht Zeit“, sagt der Bundestrainer. Zeit, die Newcastle nicht hat. Rang neun, neun Punkte Rückstand auf die Champions-League-Ränge – der Traum platzt gerade so laut wie Woltemades Selbstvertrauen.
Die Transfer-Kasse ist leer, die Erwartung riesig. Und der Verein? Plant angeblich weiter mit ihm. Aber Planung klingt hier wie ein schlechter Witz. Denn wenn der Sturm versiegt, bleibt nur eins: ein 75-Millionen-Granitblock, der sich nicht mehr bewegt.
