Wolfsburg am abgrund: fehlende chancen und bittere niederlage!

Alarmstufe Rot in Wolfsburg! Der VfL steckt in einer tieferen Krise als je zuvor. Nach nunmehr zwölf Spielen ohne Sieg und dem enttäuschenden 1:2 gegen Eintracht Frankfurt droht dem Verein der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit. Es ist ein Zustand der Ratlosigkeit, der sich über die Volkswagen-Stadt gelegt hat.

Die abwehr ein sieb, die chancen ungenutzt

Die abwehr ein sieb, die chancen ungenutzt

Sportdirektor Pirmin Schwegler sprach nach dem Spiel von einer „schlechten Leistung“ und einer „bitteren Erkenntnis“. Die Mannschaft habe zwar „viele Chancen“ gehabt, diese seien jedoch „nicht so zwingend“ gewesen. Das ist eine diplomatische Umschreibung für die bittere Wahrheit: Die Wölfe verschenken zu viele Gelegenheiten, um punkten zu können.

Das größte Problem bleibt die Abwehr. Der VfL hat zum 21. Mal in Folge ein Gegentor kassiert. Oscar Höjlunds Treffer zum 0:1 war dabei kein unhaltbarer Schuss, sondern ein Resultat von zu viel Raum und individuellen Fehlern. Auch das 0:2 nach einer Freistoßvariante war „plump und zu einfach“, wie Schwegler anmerkte. Hier muss dringend nachgebessert werden, denn so kann man gegen keinen Gegner bestehen.

Trainer Dieter Hecking war sichtlich frustriert. Die vergebene Riesenchance von Patrick Wimmer in der zwölften Minute, die er durch einen Ausrutscher vergab, sei „sinnbildlich“ für die gesamte Saison gewesen. „Es wäre wahrscheinlich der Moment gewesen, an dem wir uns hätten hochziehen können“, klagte Hecking.

Auch Wimmer selbst sprach von „Spielglück, das einem fehlt“. Die Mannschaft habe zwar eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause gezeigt und 22:10 Torschüsse verbucht, aber am Ende stehe eine „verdiente Niederlage“ auf der Anzeige.

Die Bilanz ist erschreckend: Der VfL hat 18 Saisonniederlagen kassiert, einen neuen Negativrekord. Nächste Woche steht das Duell bei Union Berlin an. „Es gibt keine andere Option, als wieder aufzustehen und um die Punkte zu kämpfen“, mahnte Schwegler. Aber wie soll das gelingen, wenn die Mannschaft offensichtlich an ihren Kräften zu zweifeln beginnt?

Die Antwort darauf bleibt vorerst offen. Was jedoch klar ist: Wenn sich in Wolfsburg nicht rasch etwas ändert, droht dem Verein ein Abstiegskampf der Sonderklasse. Die Fans bangen, die Spieler sind verunsichert, und der Trainer steht unter enormem Druck. Es ist ein düsteres Bild, das sich in Wolfsburg abzeichnet.