Leverkusen: hjulmand am abgrund – champions-league-patzer droht entlassung

Bayer Leverkusen bangt um seinen Trainer. Nach dem verpassten Champions-League-Qualifikationsplatz und dem müden 1:1 gegen den Hamburger SV steht Kasper Hjulmand kurz vor dem Aus. Sportchef Simon Rolfes ließ die Zukunft des Dänen vorerst offen, doch die Medien überschlagen sich bereits mit Spekulationen und möglichen Nachfolgern.

Die prekäre lage: verträge hin oder her

Die Leverkusener Führung hält sich zwar an den Vertrag von Hjulmand, der bis 2027 läuft, doch die verpasste Champions League wiegt schwer. Rolfes betonte, dass der Fokus bis zum Schluss auf der Qualifikation gelegen habe, doch die Realität ist klar: Die Saisonziele wurden verfehlt. Was nun zwischen Rolfes und Hjulmand besprochen wird, bleibt im Verborgenen, der Däne selbst wies die Fragen an den Sportchef weiter. Die Frage ist: Wie viel Geduld hat Bayer Leverkusen wirklich?

Wer beerbt hjulmand? die kandidaten im visier

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Die Gerüchteküche brodelt bereits. Oliver Glasner, der Ex-Trainer von Eintracht Frankfurt, wird ebenso gehandelt wie der brasilianische Fußballprofi Filipe Luís und Míchel, der derzeit das Ruder beim FC Girona in Spanien schwingt. Glasner könnte mit seiner Erfahrung die notwendige Stabilität bringen, während Filipe Luís überraschendes Profil bieten würde. Míchel steht für einen attraktiven, offensiven Fußball, der aber möglicherweise nicht zu Leverkusens Spielstil passt.

Die Entscheidung wird entscheidend sein, denn Bayer Leverkusen muss in der kommenden Saison in der Europa League bestehen und darf den Anschluss an die Top-Teams nicht verlieren. Die Fans fordern Klarheit, der Druck auf die Vereinsführung steigt. Die verpasste Champions-League-Qualifikation ist ein empfindlicher Schlag für den Verein und könnte weitreichende Folgen haben.

Die Saisonanalyse, die Rolfes „zeitnah“ verspricht, wird wohl die entscheidenden Hinweise liefern. Doch eines ist sicher: Die Zukunft von Kasper Hjulmand bei Bayer Leverkusen steht auf Messers Schneide. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 59 Punkte reichten nicht für Europa, nur für die Europa League.