Völler macht schluss: dfb-sportdirektor tritt 2028 ab
Rudi Völler, der Mann, der 1990 mit uns die Weltmeisterschaft feierte, hat eine überraschende Entscheidung getroffen: Nach der Europameisterschaft 2028 wird er seinen Posten als Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht mehr verlängern. Ein klares Statement des 66-Jährigen, das die jüngere Generation in den Fokus rückt.

Die em 2028 als abschiedstournee
Im Interview mit der Funke-Mediengruppe ließ Völler keine Zweifel: „Irgendwann ist es auch gut“, erklärte er, während er gleichzeitig betonte, dass er die EM 2028 in Großbritannien noch aktiv begleiten werde. Er wird also noch einmal die deutsche Nationalmannschaft unterstützen, bevor er den Stab an jüngere Kräfte weitergibt. Die Entscheidung ist nachvollziehbar, denn mit 68 Jahren wird es Zeit für neue Impulse im DFB-Team.
Völler übernahm den Posten des Sportdirektors am 1. Februar 2023 und hat seitdem maßgeblich an der strategischen Ausrichtung des DFB mitgewirkt. Seine Bilanz ist beeindruckend, aber er sieht die Zukunft im Fußball in den Händen einer jüngeren Generation. „Ich bin jetzt zweimal schwach geworden. Nach der WM haben wir noch die EM 2028. Die werde ich noch mitnehmen. Dann bin 68. Dann müssen die Jüngeren ran“, so Völler.
Die Frage, wer Völler beerben wird, beschäftigt nun die Fußballwelt. Es wird spannend zu sehen sein, welche Qualifikationen und Erfahrungen der DFB bei der Suche nach seinem Nachfolger priorisieren wird. Eines ist jedoch sicher: Die Ära Völler beim DFB neigt sich dem Ende zu, und ein neues Kapitel im deutschen Fußball beginnt.
