Vlahovic-poker: bayern-blick oder wüsten-deal?
Turin zittern, München spekuliert, Saudi-Arabien lockt mit Geld: Die Zukunft von Dusan Vlahovic bei Juventus Turin scheint endgültig besiegelt. Nach viereinhalb Jahren in Italien steht der serbische Stürmer vor einem Abschied, der vor allem durch finanzielle Differenzen besiegelt wurde.
Gehaltsforderungen blockieren verhandlungen
Die Gazzetta dello Sport enthüllt: Vlahovic forderte acht Millionen Euro Jahresgehalt plus Boni, ein Paket, das für die Bianconeri schlichtweg unbezahlbar ist. Juventus bot zwar einen neuen Vertrag an, doch die Konditionen lagen deutlich unter den Vorstellungen des 26-Jährigen. So scheiterten die Verhandlungen, die schon seit Wochen festgefahren waren, an einer unüberbrückbaren Lücke.
Für Juventus ist der Abgang des Angreifers ein herber Schlag, auch wenn seine letzte Saison von Verletzungspech überschattet wurde. Nur sieben Treffer in 19 Ligaspielen zeigen, dass der Knoten bei Vlahovic in der Vorsaison nicht wirklich gesprengt wurde. Dennoch hinterlässt er eine Bilanz von 64 Toren in 154 Spielen – ein respektabler Wert für die Alte Dame. Seine Verpflichtung 2022 für über 80 Millionen Euro sollte die Ära nach Cristiano Ronaldo einläuten, doch dieser Erwartung wurde er nicht gerecht.

Bayern-interesse und wüsten-angebot
Wohin zieht es Vlahovic nun? Gerüchte über ein starkes Interesse des FC Bayern kursieren seit einiger Zeit. Aber auch der arabische Raum rückt immer stärker in den Fokus. Die dortigen Vereine sind bekannt für ihre üppigen Angebote, die Vlahovics Gehaltsvorstellungen durchaus erfüllen könnten. Eine Entscheidung des Stürmers steht kurz bevor, und die Fußballwelt hält den Atem an.

Suche nach nachfolger in turin
Juventus muss indes schnell einen Nachfolger für den bulligen Stürmer finden. Im Fokus stehen dabei unter anderem Kolo Muani, der ehemalige Frankfurter Stürmer, der aktuell beim Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, und Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace. Die Suche nach der passenden Verstärkung für den Angriff ist in vollem Gange. Die Frage ist: Kann ein neuer Spieler die Lücke füllen, die Vlahovic hinterlässt?
