Vlahovic-drama: juventus verstärkt position im transfer-poker!

Ein schwerer Schlag für Dusan Vlahovic: Der serbische Stürmerstar fällt für mindestens drei Wochen aus und könnte die Saison mit einer Karriere-Schmach beenden. Die Verletzung kommt zum ungünstigsten Zeitpunkt, während die Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung ins Stocken geraten sind. Juventus Turin nutzt die Situation, um seine Verhandlungsposition deutlich zu verschärfen.

Ein jahr der enttäuschung: vlahovics absturz

Noch im vergangenen Sommer präsentierte sich Vlahovic bei seinem Rückkehrer in den Trainingsbetrieb in Topform, voller Tatendrang und dem klaren Ziel, sich seinen Verbleib bei der Alten Dame auf dem Platz zu verdienen – oder zumindest eine lukrative Ablösesumme bei einem Wechsel zu einem europäischen Topklub. Doch nun, wenige Monate später, steht der 23-Jährige vor der potenziell schlechtesten Saison seiner Karriere. Die erneute Verletzung, ein Unterleibsmuskelriss, wirft einen langen Schatten auf seine Zukunft in Turin.

Die bittere Ironie: Gerade in dem Jahr, in dem Vlahovic ablösefrei wechseln könnte, scheint seine Leistungsfähigkeit zu schwinden. Die Erwartungen waren hoch, doch die Realität sieht anders aus. Die verpasste Weltmeisterschaft und nun die Verletzungspein machen seine Situation alles andere als rosig.

Die verhandlungen: juventus behält die kontrolle

Die verhandlungen: juventus behält die kontrolle

Die Gespräche zwischen Vlahovics Beratern und Juventus laufen seit Wochen auf Tauchstation. Die Bianconeri bieten eine Vertragsverlängerung bis 2027 oder 2028 für lediglich sechs bis sieben Millionen Euro pro Saison an, inklusive möglicher Boni. Eine deutliche Reduzierung gegenüber seinen aktuellen zwölf Millionen Euro. Vlahovic fordert mehr, insbesondere höhere Handgeldzahlungen und eine höhere Signaturprämie, doch die verletzungbedingte Ausfallzeit spielt Juventus in die Hände.

„Mit Dusan haben wir nach seiner Rückkehr aus Belgrad erneut Gespräche aufgenommen und beide Seiten haben signalisiert, bereit zu sein, um die Lage zu analysieren. Die Verhandlungen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt“, bestätigte Sportdirektor Marco Ottolini jüngst. Die Worte klingen freundlich, doch die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Juventus hat die Oberhand.

Sollte Vlahovic die Saison mit dem schlechtesten Torerfolg seiner Laufbahn beenden, wird es für ihn schwieriger, seine Forderungen durchzusetzen. Die Verantwortlichen in Turin arbeiten bereits an einem umfassenden Umbau des Offensivbereichs, unter anderem mit Lewandowski und Kolo Muani im Fokus. Das bedeutet weniger Spielraum und weniger Verhandlungsmasse für den Serben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Vlahovic trotz allem in Turin bleibt, ist derzeit höher als ein spektakulöser Wechsel zu einem europäischen Topklub. Die Verletzung hat die Dynamik der Verhandlungen grundlegend verändert. Die Entscheidung liegt nun bei Vlahovic: Akzeptiert er die Bedingungen der Alten Dame oder riskiert er einen ablösefreien Abgang?