Var-zoff in ghana: queiroz tobt nach strittigem elfmeter!
Die Stimmung im ghanaischen Lager ist alles andere als friedlich. Nach dem müden 0:0 gegen England bei der WM 2026 in Foxborough kochte Trainer Carlos Queiroz ordentlich und wetterte gegen die Leistung des Videoassistenten. Der portugiesische Coach sah sich um ein klares Elfmeter und einen Platzverweis für Englands Konsa betrogen – und sprach offen von einer Farce.
Var-pause? queiroz zweifelt an der technologie
Der entscheidende Moment fiel in der Schlussphase, als Ghanas Angreifer Adu im Strafraum gefoult wurde. Queiroz war sich sicher: „Das war ein klarer Elfmeter, zudem hätte Konsa die rote Karte sehen müssen!“ Doch der Videoassistent ließ das Spiel weiterlaufen. Das ließ der erfahrene Coach nicht auf sich sitzen.
„Ich bin mir nicht sicher, ob der Videobeweis bei dieser Weltmeisterschaft überhaupt noch funktioniert“, polterte Queiroz. „Haben wir den Videobeweis überhaupt noch? Funktioniert er noch?“ Seine Worte lassen Zweifel an der Effektivität des VAR-Systems aufkommen und werfen Fragen nach der Konsistenz der Schiedsrichterentscheidungen auf.

Psychologische kriegsführung oder berechtigte kritik?
Die Kritik von Queiroz könnte auch als taktisches Mittel gewertet werden, um Druck auf die Schiedsrichter zu erhöhen. Doch die Bilder sprechen für sich: Der Foulspiel an Adu wirkte eindeutig, und die Entscheidung des Schiedsrichters, nicht auf den Monitor zu gehen, bleibt unschlüssig. Ob die englischen Fans mit ihrem Buh-Kanonen gegen Partey einen weiteren psychologischen Faktor in das Spiel brachten, ist ebenfalls eine Frage für die Analyse.
Die Partie zwischen England und Ghana endete torlos, doch der VAR-Zoff wird noch lange nachhallen. Besonders für Ghana, das im Gruppenspiel gegen Panama einen wichtigen Sieg benötigt, um seine Chancen auf das Achtelfinale zu wahren. Die Frage ist: Kann sich das Team von Queiroz von diesem Rückschlag erholen und seine Leistung auf dem Platz verbessern?
