Valencia dreht im derby auf – abstiegskampf wird enger
- Derby-sieg des valencia cf: wendepunkt im abstiegskampf?
- Die ausgangslage: dramatik pur
- Mehr als nur drei punkte
- Schwaches spiel, entscheidende wechsel
- Corberáns joker stechen
- Die qualität entscheidet
- Der spielverlauf und die tore
- Mehr als nur ein ergebnis
- Stimmungsumschwung bei valencia
- Fazit: ein derby mit folgen
Derby-sieg des valencia cf: wendepunkt im abstiegskampf?
Das valencianische Derby endete mit einem Sieg für Valencia, ein Ergebnis, das die Dynamik im Kampf um den Klassenerhalt verändert. Der Journalist Miguel Quintana analysierte das Spiel in „La Pizarra“ schonungslos. Er beschrieb die Begegnung als „schlechte Partie“, betonte aber gleichzeitig die enorme emotionale und tabellarische Bedeutung des Spiels.

Die ausgangslage: dramatik pur
Quintana erinnerte daran, dass der Sieg von Rayo Vallecano gegen Atlético Madrid Valencia bereits in die gleiche Gefahrenzone gerückt hatte, in der sich Levante seit dem 12. Spieltag befindet. „Wenn das valencianische Derby schon dramatisch war…“, begann er, „dann war es durch den Sieg von Rayo noch intensiver geworden.“ Der Kontext machte das Duell zu mehr als nur einem regionalen Schlagabtausch.

Mehr als nur drei punkte
Für Quintana stand weit mehr auf dem Spiel als nur drei Punkte: „Gestern ging es um mehr als ein Derby, mehr als ein Schlüsselspiel, mehr als drei Punkte.“ Es ging um die „Möglichkeit, einen notwendigen positiven Wendepunkt zu setzen und gleichzeitig dem Nachbarn einen negativen zu bescheren.“

Schwaches spiel, entscheidende wechsel
Die erste Halbzeit war laut Quintana jedoch alles andere als aufregend. „In der ersten Halbzeit ist fast nichts passiert. Vermutlich spielen Angst und Anspannung eine Rolle, aber beide Mannschaften sind einfach zu schwach besetzt. Levante fehlt es an Qualität im Kader, Valencia an Persönlichkeit.“

Corberáns joker stechen
Die Wende brachte erst die taktische Umstellung von Trainer Carlos Corberán in der 58. Minute. „Alles wurde durcheinander gewirbelt, zum ersten Mal seit langer Zeit, durch die Wechsel von Carlos Corberán. Guido Rodríguez, Javi Guerra und Umar Sadiq kamen ins Spiel.“ Diese drei Spieler sollten, laut Quintanas Analyse, den Unterschied machen.
Die qualität entscheidet
Quintana war deutlich in seiner Bewertung der Kaderbreite der „Fledermäuse“: „Valencia spielt schlecht und der Kader hat an Talent verloren, aber diese drei Spieler haben ein theoretisches Niveau, das kein Spieler im Kader von Levante erreicht. Das ist ein Fakt.“ Er räumte ein, dass die Spieler nicht in Bestform waren, betonte aber: „Das sind drei Wechsel, die nach Sieg aussehen sollten. Und sie waren es auch.“
Der spielverlauf und die tore
Der Impact der Wechsel war sofort spürbar. „Nach sechs Minuten kombinierten sie und erzielten ein wunderschönes Tor durch Largie Ramazani, der bis dahin nichts Nützliches geleistet hatte.“ Im Finish sorgte Sadiq nach weiteren Aktionen von Guido und Guerra für die endgültige Entscheidung und feierte anschließend auf provokative Weise, was zu einem Streit am Spielfeldrand führte.
Mehr als nur ein ergebnis
Quintana betonte, dass der Sieg Valencia noch nicht rettet und die Niederlage Levante nicht absteigen lässt. Er warnte aber vor den psychologischen und tabellarischen Auswirkungen. Levante verpasste es, auf zwei Punkte an Valencia heranzurücken und auf vier Punkte an einen direkten Nicht-Abstiegsplatz. Valencia hingegen konnte sich absetzen.
Stimmungsumschwung bei valencia
Auch die Stimmung im Lager der Valencianistas habe sich gewandelt: von der Gefahr, im eigenen Stadion in die Abstiegszone zu rutschen, zu „Luft holen und zeigen, dass man nicht den Kader hat, um abzusteigen.“
Fazit: ein derby mit folgen
„Gestern war kein großes Derby, aber für beide Mannschaften war es mehr als nur ein Spiel“, schloss Quintana. Eine spielerisch wenig brillante Nacht, aber mit enormen Konsequenzen für den Kampf um den Klassenerhalt in LaLiga.
