Chanel totti packt aus: mit 18 ins tv-abenteuer – und mama ilary atmete auf
Rom – Ein Satz reicht, um die italienische Medienwelt am Donnerstag zum Kochen zu bringen: „Mama war froh, als ich abflog – endlich konnte sie durchschlafen.“ Chanel Totti, 18, spricht über ihre Teilnahme bei „Pechino Express“, dem Survival-Roadmovie von Sky, und liefert nebenbei ein Familienporträt, das so ungeschminkt ist wie ihre Kulturstädte-Tasche.
Die tochter des goldenen jungen will keine gnade
Statt VIP-Suite gibt’s Bambus-Lager, statt Make-Up nur Augenbrauengel. Mit Kindheitsfreund Filippo Laurino bildet sie das Team „I Raccomandati“, was frei übersetzt so viel heißt wie: Die Protegierten. Doch wer jetzt an nepotistische Deckung denkt, irrt. „Wir mussten unsere Straßennahrung selbst erjagen, haben in Jakarta zwölf Stunden auf einen Schlafsack-Platz gewartet und dabei fast die Orientierung verloren“, sagt Chanel im Gespräch mit der TSV Pelkum Sportwelt.
Die Zahl, die dabei herauskam, liest sich wie ein Fitness-Tracker-Horror: 4 000 Kilometer, drei Länder, 21 Tage ohne warme Dusche. Und trotzdem betont sie: „Ich bin anaffektiv, ich will kontrollieren.“ Das klingt nach Kommandantin, wirkt in der Sendung aber nach Selbstschutz. Denn das, was sie erlebte, war kein Fernsehurlaub, sondern ein Crashkurs in Mentalität unter Extrembedingungen.

Ilary blasi bekommt luft – francesco totti schweigt und winkt
Während Ilary Blasi via Social Media ihre Tochter mit Herz-Emojis bombardiert, bleibt Papa Francesco die Stille selbst. „Er sagte nur: Sei du selbst und hab Spaß“, erzählt Chanel. Kein Taktikpapier, keine Medienstrategie – einfach Vatersein. Genau das macht den Mythos Totti seit Jahren aus: Ein Wort wie ein Tor, es zählt dreifach.
Die Sendung startet am 12. März auf Sky und NOW. Die Quotenfrage ist offen, die Botschaft nicht: Wer tritt aus dem Schatten berühmter Eltern, muss sich nicht beweisen, sondern neu erfinden. Chanel Totti hat den ersten Schritt getan – ohne Netz, dafür mit Double-Shot-Adrenalin.
