Tsitsipas: ivanisevics kritik hat mich tief getroffen!
Stefanos Tsitsipas hat sich in einem Gespräch mit der englischen "Times" zu den harten Worten seines ehemaligen Trainers Goran Ivanisevic geäußert. Die Kritik, die Ivanisevic während ihrer kurzen Zusammenarbeit im Sommer 2025 öffentlich übte, hat den griechischen Tennisstar offenbar nachhaltig verletzt.

Ein kurzes, aber intensives kapitel: die trennung von tsitsipas und ivanisevic
Die Zusammenarbeit zwischen Tsitsipas und dem ehemaligen Wimbledon-Sieger Ivanisevic endete abrupt nach nur zwei Monaten. Bereits während dieser Zeit hatte Ivanisevic kein Problem, seine Bedenken öffentlich zu äußern. Besonders die Anspielungen auf Tsitsipas’ Fitness, die er als mangelhaft bezeichnete, scheinen den jungen Griechen nun schwer zu treffen.
“Wenn er mich damit dazu bringen wollte, härter zu trainieren und mein Leben auf die Reihe zu kriegen, war das definitiv nicht die richtige Taktik”, erklärte Tsitsipas. “Ich war wirklich verletzt.” Der Weltranglistenspieler betonte, dass die Kritik nicht nur unangebracht, sondern auch schlichtweg falsch war. “Ich war nicht fit, weil ich verletzt war. Das ist ein gewaltiger Unterschied, den man nicht ignorieren sollte.”
Ivanisevics harsche Äußerungen, die er im Interview mit "SportKlub" nach Tsitsipas’ verletzungsbedingtem Aus in Wimbledon veröffentlichte, waren geradezu unverschämt. Er sprach von einem Spieler, der “nichts tut, obwohl er es will” und bezeichnete ihn als “unvorbereitet”. Tatsächlich ging er sogar so weit zu sagen, dass er mit seinem Knie “dreimal fitter” sei als Tsitsipas. Ein Schlag ins Gesicht für den damals hoch gehandelten Tennisstar.
Die Folgen sind deutlich: Tsitsipas’ Karriere hat seitdem einen Dämpfer erlitten. Er wird aktuell auf Platz 47 der Weltrangliste geführt – eine deutliche Abweichung von seiner früheren Position unter den Top Ten. Der Rückzug seines Vaters Apostolos als Trainer im Anschluss an Ivanisevics Ausbruch wirft weitere Fragen auf. Ob die öffentlichen Auseinandersetzungen einen nachhaltigen Einfluss auf die Zukunft von Tsitsipas haben werden, bleibt abzuwarten.
Die Episode zeigt einmal mehr, wie fragil das Verhältnis zwischen Spielern und Trainern im Profisport sein kann und wie zerstörerisch öffentliche Kritik sein kann, selbst wenn sie vermeintlich aus gutem Willen geschieht. Tsitsipas' offene Worte sind ein deutliches Signal an die Branche: Respekt und Vertrauen sind die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit - und das gilt für beide Seiten.
