Trump-einschlafprotokoll in der msg: dolan wehrt kritik ab
New York – Die NBA-Finals zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs sorgten nicht nur für sportliche Spannung, sondern auch für politische Aufregung. Als erster amtierender US-Präsident seit langem Besuch Donald Trump ein Spiel, was prompt zu einem Ausbruch von Buhrufen und, wie es scheint, einem kurzen Nickerchen führte. Knicks-Besitzer James Dolan verteidigt nun Trumps Verhalten und schießt zurück gegen Kritik.

Dolan: „wir haben die ganze zeit geredet“
Die Bilder gingen um die Welt: Donald Trump, der während des Spiels im Madison Square Garden zu dösen schien. Dolan, der sich während der gesamten Partie in Trumps Nähe befand, beteuert in einem Interview mit WFAN, dass die Situation anders aussah. „Ich war die ganze Zeit bei ihm. Wir haben die ganze Zeit geredet. Vielleicht hat er einfach nur kurz die Augen geschlossen. Er war sehr wach und aufmerksam“, erklärte der Knicks-Boss, um jegliche Vorwürfe der Schläfrigkeit zu entkräften. Die Kontroverse um Trumps Besuch entfacht erneut die Debatte über die Vermischung von Politik und Sport.
Die Stimmung im Madison Square Garden war während des Spiels angespannt, insbesondere während der Nationalhymne, als Trump von einem Chor aus Buhrufen und Pfiffen empfangen wurde. Doch Dolan sieht in dem Besuch des ehemaligen Präsidenten vor allem eine Ehre. „Er ist der erste amtierende Präsident der Vereinigten Staaten, der ein NBA-Finale besucht. Das ist eine große Ehre, und er ist außerdem ein New Yorker. Unabhängig von den Meinungen, die man von ihm hat, ist er ein Knicks-Fan, und das ist auch gut so.“
Dolan betonte die Freundschaft zwischen ihm und Trump, die auf die Zeiten zurückgeht, als der Immobilienmogul noch vor seiner politischen Karriere stand. „Er ist ein großartiger Typ“, bekräftigte Dolan und wies jegliche Behauptungen einer Pechvogel-Rolle Trumps für die erste Niederlage der Knicks in den Playoffs zurück, die kurz nach seinem Besuch erfolgte. „Das ist doch reiner Zufall“, entgegnete er, während er eine Geste der Desinteresse zeigte.
Die Reaktion der Öffentlichkeit ist geteilt. Während einige den Besuch Trumps als Respektlosigkeit gegenüber dem Spiel und den Fans ansehen, betrachten andere es als einen weiteren Beweis für seine unerschütterliche Unterstützung für die Knicks. Die Affäre zeigt, dass die Anwesenheit einer so polarisierenden Figur wie Donald Trump in einem öffentlichen Raum wie dem Madison Square Garden immer zu Kontroversen führen wird. Die Frage bleibt, ob der Knicks-Besitzer mit seiner Verteidigung Trumps tatsächlich die Gemüter beruhigen konnte.
