Tragödie bei paralympics-training: uk athletics muss zahlen!

Ein Schock für die Sportwelt: Die UK Athletics wurde schuldig befunden, durch grobe Sicherheitsmängel zum Tod des paralympischen Speerwerfers Abdullah Hayayei beigetragen zu haben. Das Gericht verhängte eine empörungswürdige Strafe von 394.000 Pfund – ein Betrag, der den immensen Verlust des jungen Sportlers nicht ansatzweise wiedergutmachen kann.

Der tragische unfall im newham leisure centre

Der Vorfall ereignete sich im Juli 2017 im Newham Leisure Centre in London. Während eines Trainingsunits wurde Hayayei, der bei den Paralympics in Rio 2016 in Speer und Diskus noch die Plätze sechs und sieben belegte, von einem Teil einer Speerwurf-Sicherheitsvorrichtung getroffen, die durch starke Windböen zu Fall gekommen war. Die Folge war für den Emiratis eindeutig tödlich. Die Umstände zeigen auf schmerzhafte Weise, wie gravierend die Sicherheitslücken im damaligen Ablauf waren.

Die Entscheidung des Gerichts, UK Athletics zur Zahlung von 350.000 Pfund plus 44.000 Pfund für Gerichtskosten zu verurteilen, ist zwar ein erster Schritt zur Rechenschaft, doch sie kann den Schmerz der Familie Hayayei nicht lindern. Es ist ein Mahnmal für alle Sportverbände, die die Sicherheit ihrer Athleten in den Vordergrund stellen müssen.

Arbeitsstrafen für verantwortliche

Arbeitsstrafen für verantwortliche

Neben UK Athletics wurde auch Keith Davies, der Leiter der paralympischen Meisterschaften von 2017 in London, zu 175 Arbeitsstunden verurteilt, da ihm ein Verstoß gegen das Arbeits- und Gesundheitsschutzgesetz vorgeworfen wurde. Diese Strafe unterstreicht die individuelle Verantwortung, die jeder Einzelne im Sport für die Sicherheit trägt. Die Zahl der Sicherheitsmängel, die durch diesen Fall ans Licht kamen, ist erschreckend und bedarf einer schnellen und umfassenden Überprüfung aller Sportanlagen.

UK Athletics selbst äußert Bedauern und betont, dass seitdem