Kater-geständnis nach wm-triumph: casillas' peinlicher interview-moment

Ein Geständnis, das in der Sportwelt für Aufsehen sorgt: Die mexikanische Sportjournalistin Inés Sainz hat in einem Podcast enthüllt, wie schwierig es manchmal ist, Weltstars zu einem Interview zu bewegen – und wie ein Gespräch mit Iker Casillas, dem spanischen Torhüter-Idol, völlig aus dem Ruder lief. Das alles spielte sich nach dem WM-Triumph von 2010 ab.

Die antworten kamen nur in form von 'ja' und 'nein'

Sainz schilderte im Podcast „El Reportero“ eine Begegnung, die sie lieber vergessen würde. Casillas, frisch gebackener Weltmeister, präsentierte sich alles andere als fit. „Er sah angeschlagen aus, schwitzte stark und brachte kaum vernünftige Antworten heraus“, so die Journalistin. Das Interview gestaltete sich als Tortur, denn der spanische Keeper schien unter den Folgen eines heftigen Katers zu leiden. Seine Antworten beschränkten sich auf ein eintöniges „Ja, nein, ja, nein“, sodass Sainz die Aussagen mühsam zusammensetzen musste, um überhaupt etwas Sinnvolles zu erhalten.

Doch die Geschichte hat eine überraschende Wendung. Jahre später trafen sich Sainz und Casillas bei einem „TV Azteca“-Event wieder. Auf ihre Frage nach dem damaligen Zustand antwortete der frühere Torwart-Titan schlichtweg: „Ich hatte einen Kater.“

Zidanes unterschrift dank ronaldo

Zidanes unterschrift dank ronaldo

Nicht nur Casillas bereitete Sainz Kopfzerbrechen. Auch ein Interview mit Zinedine Zidane, einem der größten Fußballer aller Zeiten, gestaltete sich äußerst schwierig. Hier kam ihr ein unerwarteter Verbündeter zu Hilfe: Cristiano Ronaldo. Der portugiesische Superstar „zwang“ seinen damaligen Real-Madrid-Teamkollegen, ein Interview mit Sainz zu geben. Ronaldo überreichte Zidane einen Zettel mit der Aufforderung, er solle unterschreiben und versichern, der Journalistin bei ihrem nächsten Besuch ein Interview zu geben. Zidane willigte ein und hielt sein Wort. Ein glücklicher Zufall, der einer Journalistin eine exklusive Geschichte bescherte.

Die Anekdoten von Inés Sainz zeigen, dass der Weg zu einem guten Interview mit einem Top-Sportler oft steinig ist und manchmal auch unerwartete Wendungen nimmt. Doch gerade diese Geschichten machen den Beruf des Sportjournalisten so spannend und unvorhersehbar.