Tottenham zieht notbremse: tudor fliegt schon nach 0 punkten aus 4 spielen
Igor Tudor ist in Gefahr, die dümmste Statistik der Premier-League-Geschichte aufzustellen: vier Spiele, vier Niederlagen – und dann die Kündigung. Schon am Sonntag in Liverpool könnte für den Kroaten Schluss sein.
Die tottenham-bosse haben die reißleine gezogen
Während die Mannschaft noch in der Kabine duscht, verhandelt die Führungsetage schon mit potenziellen Nachfolgern. Wie David Ornstein exklusiv für The Athletic berichtet, prüft der Klub „aktiv Optionen“ für einen neuen Cheftrainer. Die Formulierung klingt nach Personalberater-Deutsch, meint aber: Tudor ist so gut wie weg, wenn es in Anfield erneut kracht.
Der 46-Jährige übernahm Mitte Februar von Thomas Frank – und rutschte mit der Mannschaft direkt in den freien Fall. 29 Liga-Spiele, 22 Punkte, nur ein einziger Punkt Luft bis zur Abstiegszone. Die Champions-League-Klatsche in Madrid (2:5) setzte dem Debakel die Krone auf.

Tudor spottet über „neue hoffnung“
Bei Sky Sports lachte der Trainer am Freitag über die Wechsel-Euphorie der Fans: „Die Leute glauben, ein neuer Trainer kommt und schon ändern sich die Dinge und die Probleme lösen sich von selbst.“ Die Pointe: Er selbst war diese neue Hoffnung – und wurde zum Beweis dafür, dass sie nichts nützt.
Die Frage ist nicht mehr, ob Tottenham einen neuen Coach installiert, sondern ob es wieder ein Interimskonstrukt wird oder eine Langzeitlösung, die die Saison 26/29 schultern soll. Die Antwort fällt vermutlich schon 90 Minuten nach dem Schlusspfiff in Liverpool.
