Arsenal: rooney kritisiert überschwängliche champions-league-feier

London – Der Jubel war ohrenbetäubend, die Pyrotechnik erhellte den Himmel über dem Emirates Stadium. Doch Wayne Rooney, englische Fußballlegende, sieht die Feierlichkeiten des Arsenal FC nach dem Einzug ins Champions-League-Finale gegen Atlético Madrid als verfrüht und übertrieben an. Ein Blick, der die Gemüter erhitzt und die Frage aufwirft, ob die Gunners ihre Konzentration bereits verloren haben.

Rooneys kritik: zu früh gefreut?

„Sie haben sich diesen Platz verdient, aber sie haben das Spiel noch nicht gewonnen“, erklärte Rooney im Rahmen der Übertragung von Prime Video Sport. „Ich finde, die Feierlichkeiten waren etwas übertrieben. Man sollte erst feiern, wenn man gewonnen hat!“ Seine Worte fallen in eine Debatte, die von der Fußballwelt entfacht wurde: Ist der euphorische Ausbruch nach dem Sieg gegen Atlético Madrid ein Zeichen von Selbstüberschätzung oder ein verdientes Ventil für die angespannte Atmosphäre in der Mannschaft?

Die Szene spricht für sich: Spieler und Trainer, allen voran Mikel Arteta, stürmten nach dem Schlusspfiff auf das Feld, um mit den Fans zu feiern. Die Arena bebte, die Tribünen explodierten in einem Meer aus roten und weißen Fahnen. Doch Rooneys Kritik trifft einen wunden Punkt – die Gunners stehen erst am Anfang ihres Weges. Das Finale in Budapest gegen entweder Bayern München oder Paris Saint-Germain wird die wahre Prüfung sein.

Wenger mahnt zur vorsicht: „genießen, aber nicht ablenken lassen“

Wenger mahnt zur vorsicht: „genießen, aber nicht ablenken lassen“

Auch Arsène Wenger, der über Jahrzehnte den Verein prägte, riet zur Vorsicht. „Die Fans sollen genießen, das ist wichtig. Aber sie müssen auch wissen, dass die Polizei der Feierlichkeiten auf der Lauer liegt, sie dürfen sich nicht ablenken lassen!