Ziereis' comeback: vilzing hofft auf hoffnungsträger – doch geduld ist gefragt!

Ein Auf und Ab der Gefühle in Vilzing: Der ehemalige Profi Markus Ziereis sollte die DJK Vilzing in der Regionalliga Bayern verstärken. Doch ein schwerer Kreuzbandriss stoppte seine Ambitionen abrupt. Jetzt blickt man gespannt auf den Sommer 2026, in dem der Angreifer möglicherweise doch noch sein Debüt feiern kann.

Ein vielversprechender transfer, der abrupt endete

Die Freude in der Oberpfalz war groß, als im Sommer 2025 Markus Ziereis, ein erfahrener Stürmer mit Drittligaerfahrung, zu den Huthgarten-Kickern stieß. Der gebürtige Rodinger, der bereits bei 1860 München, FSV Frankfurt, Darmstadt 98, Chemnitzer FC, Jahn Regensburg und SpVgg Bayreuth seine Spuren hinterlassen hat, galt als Hoffnungsträger für den einzigen Regionalligisten aus der Oberpfalz. Doch das Schicksal nahm seinen Lauf: Im Testspiel gegen die SpVgg SV Weiden verletzte sich Ziereis schwer am Knie, ohne Fremdeinwirkung. Die Diagnose war niederschmetternd: Kreuzbandriss, Innenbandriss und ein beschädigter Meniskus.

Ein Teufelskreis der Verletzungen

Ziereis war nicht der Einzige, der in Vilzing mit einem Kreuzbandriss zu kämpfen hatte. Bereits zuvor hatten Martin Tiefenbrunner und Jakob Zitzelsberger die gleiche Verletzung erlitten. Im Frühjahr 2026 führte eine weitere Welle von Verletzungen – Erol Özbay, Daniel Steininger, Benedikt Fischer und kurzzeitig auch Andreas Jünger fielen aus – dazu, dass die komplette Angriffsabteilung der DJK Vilzing für ein Heimspiel nicht zur Verfügung stand. „So viel Verletzungspech, das ist einfach nicht normal“, kommentierte Trainer Thorsten Kirschbaum die Situation.

Die lange reise zurück

Die lange reise zurück

Während die Fans und die Vereinsführung geduldig auf seine Rückkehr warten, trainiert Ziereis individuell und zeigt sich optimistisch. „Mit dem Genesungsverlauf bin ich soweit zufrieden. Seit Anfang März trainiere ich individuell, am Mannschaftstraining kann ich aber noch nicht teilnehmen“, so der 33-Jährige. Sein Ziel ist klar: Spätestens mit Beginn der Sommervorbereitung 2026 soll er wieder einsatzbereit sein. Er nagelt sich aber nicht fest, Zweikämpfe und Mannschaftstraining sind noch tabu.

Ziereis‘ Karriereumfang ist beeindruckend: 95 Drittligaspiele, mehrfache Torschützenkönig und dreimal der Aufstieg in die 3. Liga. Seine Erfahrung und sein Torinstinkt könnten der DJK Vilzing in Zukunft sehr wertvoll sein. Die Anhänger sollten ihre Erwartungen jedoch dämpfen. Qualität ist unbestritten, aber die nötige Zeit für eine vollständige Genesung ist entscheidend.

Die Vilzinger hoffen auf ein Comeback, das mehr als nur ein Hoffnungsschimmer ist. Denn eines ist klar: Mit einem fitten Markus Ziereis im Sturm würde die DJK Vilzing eine neue Qualität erhalten und ihre Ambitionen in der Regionalliga Bayern untermauern. Ein erstes Pflichtspieltor für die Huthgarten-Kicker wird mit Spannung erwartet, und das nicht erst in einem Jahr.