Fribourg krönt sich zum meister – die top-stars der saison im check!
Die Eisbude aus Fribourg ist am Ende! Der HC Fribourg-Gotteron hat die Saison 2025/26 mit dem Gewinn des Meistertitels abgeschlossen. Doch wer waren die prägenden Figuren dieser Spielzeit? Eine Bestenliste der Importspieler offenbart, wer nicht nur in den Playoffs, sondern über die gesamte Saison hinweg überzeugt hat. Matej Stransky führt das Feld an, doch es gibt einige Überraschungen im weiteren Ranking.

Die top 10 der importspieler – wer hat die liga gerockt?
Während einige Spieler in den Playoffs enttäuschten, haben andere konstant Top-Leistungen gezeigt. Austin Czarnik, der vom SC Bern zum Lausanne HC gewechselt ist, zeigte zunächst eine starke Leistung, blieb dann aber in den Playoffs hinter den Erwartungen zurück. Simon Hrubec im Tor der ZSC Lions bewies hingegen seine Klasse und führte sein Team ins Halbfinale. André Petersson bei den SCL Tigers war regelrecht eingeschlagen, obwohl seine Bemühungen letztendlich nicht ausreichten, um die Playoffs zu erreichen.
Ein Blick auf die einzelnen Spieler:
1. Matej Stransky (HC Davos): Der Tscheche ist der unangefochtene Star der Saison. Seine Leistungen sprechen für sich, und die Auszeichnung als MVP der Regular Season unterstreicht seine Bedeutung für das Team. Auch wenn der Meistertitel letztendlich an Fribourg ging, hat Stransky mit seinem entscheidenden Tor in der Overtime einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
2. Filip Zadina (HC Davos): Der tschechische Stürmer war fast in jedem Spiel eine Gefahr für die gegnerische Abwehr. Seine zehn Scorerpunkte in den Playoffs zeigen sein Offensivpotenzial. Allerdings muss er an seiner Disziplin arbeiten, denn seine 74 Strafminuten zeugen von einem gewissen Temperament.
3. Lucas Wallmark (HC Fribourg-Gotteron): Sein Overtime-Tor, das den Meistertitel sicherte, ist legendär. Trotz einiger Verletzungen in der Regular Season konnte er insgesamt 14 Scorerpunkte sammeln und war somit ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Fribourger.
4. Erik Brännström (Lausanne HC): Der Schwede wechselte aus der NHL nach Lausanne und gehört mit 43 Punkten zu den zehn produktivsten Spielern der Regular Season. Seine Leistung in den Playoffs war jedoch durchwachsen, was ihn daran hinderte, weiter oben im Ranking zu landen.
5. Markus Granlund (Geneve-Servette HC): Der Finne war mit 54 Punkten der Liga-Topscorer der Regular Season. In den Playoffs konnte er zwar nicht ganz an diese Leistung anknüpfen, schrieb aber dennoch neun Punkte auf sein Konto.
6. Jesse Puljujärvi (Geneve-Servette HC): Der Neuzugang in der National League zeigte ebenfalls eine starke Leistung. Mit 52 Punkten in 52 Spielen war er nur zwei Punkte hinter dem effizientesten Spieler der Regular Season. In den Playoffs brillierte er mit sechs Toren.
7. Michael Kapla (HC Fribourg-Gotteron): Der zuverlässige US-Amerikaner war einer der besten Verteidiger der Liga und trug maßgeblich zum Erfolg der Fribourger bei.
8. André Petersson (SCL Tigers): Der Schwede war der beste Scorer der SCL Tigers, obwohl sein Team die Playoffs verpasste. Seine Tore konnten letztendlich nicht verhindern, dass die Langnauer die Play-Ins knapp verpassten.
9. Simon Hrubec (ZSC Lions): Der Goalie aus der Tschechischen Republik war mit nur 1,94 Gegentoren pro Partie der am wenigsten geschlagene Goalie der Liga. Seine Leistung trug maßgeblich zum Einzug der ZSC Lions ins Halbfinale bei.
10. Austin Czarnik (Lausanne HC): Der Amerikaner zeigte in der Regular Season eine solide Leistung, blieb aber in den Playoffs hinter den Erwartungen zurück.
Die Saison ist vorbei, doch die Erinnerungen an die herausragenden Leistungen dieser Spieler bleiben. Es bleibt abzuwarten, welche Überraschungen die nächste Saison bereithält. Die Liga hat sich neu definiert, und die Fans dürfen sich auf weitere spannende Duelle freuen.
