Ziereis' comeback in vilzing: ein jahr später endlich wieder auf dem platz?
Die Anhänger der DJK Vilzing müssen sich noch etwas gedulden. Markus Ziereis, der Hoffnungsträger für den Angriff des Regionalligisten, wird voraussichtlich erst im kommenden Sommer wieder in Erscheinung treten – ein Jahr später als ursprünglich erhofft.
Ein kreuzbandriss beendete den traum vom neustart
Der Wechsel von Markus Ziereis zur DJK Vilzing im vergangenen Sommer sorgte für große Begeisterung in der Oberpfalz. Der erfahrene Stürmer, der zuvor in der 3. Liga und sogar bei 1860 München gespielt hatte, sollte den einzigen Regionalligisten aus der Region verstärken. Doch sein Debüt im Bayerwald gehorchte einem bitteren Dreh der Ereignisse: Bereits in der Sommervorbereitung riss sich Ziereis das Kreuzband.
Die Verletzung, die auch das Innenband und den Meniskus betraf, hielt den 33-Jährigen seitdem vom Spielbetrieb fern. Es war nicht die einzige Verletzungsgeschichte im Vilzinger Lager. Auch Martin Tiefenbrunner und Jakob Zitzelsberger mussten sich im Sommer 2025 einem Kreuzbandriss unterziehen, was die personelle Situation im Angriff zusätzlich verschärfte.
Die Bilanz der Verletzungspech ist alarmierend: Neben Ziereis fielen im Frühjahr 2026 Erol Özbay, Daniel Steininger, Benedikt Fischer und kurzzeitig auch Andreas Jünger aus. Trainer Thorsten Kirschbaum kommentierte die Situation kopfschüttelnd: „So viel Verletzungspech, das ist einfach nicht normal.“

Eine karriere voller höhen und tiefen
Ziereis blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach seiner Zeit bei 1860 München, wo er von 2010 bis 2013 spielte, wechselte er zum FSV Frankfurt und später zum SV Darmstadt 98. Es folgten Stationen beim Chemnitzer FC, SSV Jahn Regensburg (zweimal) und der SpVgg Bayreuth, bevor er sich dem VfB Oldenburg anschloss. In 95 Drittliga-Spielen bewies er sein Torinstinkt und sammelte zahlreiche Trophäen als Torschützenkönig.
Seine Verpflichtung durch die DJK Vilzing wurde von Spartenleiter Roland Dachauer als „riesige Freude“ gefeiert. Doch nun, nach über einem Jahr der Rehabilitation, scheint das Comeback endlich in Sicht. Ziereis trainiert seit März individuell, kann aber noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. „Mit dem Genesungsverlauf bin ich soweit zufrieden“, erklärte er kürzlich. „Mein Ziel ist es, spätestens mit Beginn der Sommervorbereitung dabei zu sein.“
Die Vilzinger Fans dürfen sich also noch etwas gedulden, können sich aber auf die Rückkehr eines erfahrenen und torgefährlichen Spielers freuen. Seine Qualität ist unbestritten, und er wird die nötige Zeit bekommen, um wieder voll einsatzfähig zu werden.
Denn eines ist klar: Vilzing braucht seine Torgefahr, um im Kampf um die Ligaerfolge bestehen zu können. Das Comeback von Markus Ziereis könnte genau der Funke sein, der das Team beflügelt.
