Ziereis' comeback: hoffnungsschimmer für vilzing trotz kreuzbandriss
Die Regionalliga Bayern bangt mit der DJK Vilzing um ihren potenziellen Angreifer Markus Ziereis. Sein Wechsel sorgte im Sommer für Aufsehen, doch ein schwerer Kreuzbandriss hat seine Ambitionen jäh unterbrochen. Kann er im Sommer 2026 doch noch den Huthgarten zum Beben bringen?
Ein hoffnungsträger am boden
Mit großen Erwartungen wurde Markus Ziereis, ein erfahrener Stürmer mit Profi-Vergangenheit, im vergangenen Sommer an die DJK Vilzing ausgeliehen. Der gebürtige Rodinger sollte der einzige Regionalligist aus der Oberpfalz neuen Schwung verleihen. Doch sein Debüt im Trikot der Schwarz-Gelben blieb ihm verwehrt. Bereits in der Sommervorbereitung, am 12. Juli, erlitt er im Testspiel gegen die SpVgg SV Weiden einen verheerenden Kreuzbandriss, verbunden mit Innenbandrissem und Meniskusschäden – ein Schicksalsschlag, der ihn bis heute außer Gefecht setzt.
Die Verletzungen häufen sich im Vilzinger Kader. Ziereis ist nicht der Einzige, der aktuell pausieren muss. Martin Tiefenbrunner und Jakob Zitzelsberger kämpfen ebenfalls mit den Folgen von Kreuzbandrissen, was die Angriffsabteilung der Mannschaft zusätzlich schwächt. Im Frühjahr 2026 kamen dann noch Erol Özbay, Daniel Steininger, Benedikt Fischer und kurzzeitig Andreas Jünger hinzu, was die Situation weiter verschärfte. Trainer Thorsten Kirschbaum sprach von „unglaublichem Verletzungspech“, das die Mannschaft hart trifft.

Eine karriere voller erfolge
Dabei ist Ziereis kein Unbekannter im deutschen Fußball. Seine Karriere führte ihn von 1860 München (2010-2013 und 2017-2020) über den FSV Frankfurt, SV Darmstadt 98, Chemnitzer FC und SSV Jahn Regensburg zu seinem Engagement beim VfB Oldenburg (2023-2025). 95 Drittliga-Spiele und zahlreiche Trophäen als Torschützenkönig sprechen für sich. Er ist ein Spieler, der weiß, wo das Tor steht, und dessen Erfahrung der DJK Vilzing guttun würde.

Der blick nach vorn
Trotz der Rückschläge hält Ziereis an seinem Traum fest, für Vilzing zu spielen. „Mit dem Genesungsverlauf bin ich soweit zufrieden. Seit Anfang März trainiere ich individuell“, so der 33-Jährige. Sein Ziel ist klar: spätestens mit Beginn der Sommervorbereitung 2026 soll er wieder einsatzbereit sein. Ein Jahr später als geplant, aber mit ungebrochener Entschlossenheit.
Die Vilzinger Fans dürfen sich also noch etwas gedulden, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn Ziereis wieder auf dem Platz steht, wird er zweifellos eine Verstärkung sein. Ob er dann auch endlich sein erstes Pflichtspieltor für die Huthgarten-Kicker erzielen kann, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Vilzing braucht seine Torgefahr, und Ziereis will liefern.
