Ziereis' comeback-tragödie: verletztungspech bei vilzing!
Die Regionalliga Bayern erlebt einen herben Rückschlag: Markus Ziereis, die vielversprechende Verstärkung der DJK Vilzing, muss seine Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison erneut begraben. Ein Kreuzbandriss, der bereits im Sommer die Fußballwelt schockierte, zwingt den erfahrenen Stürmer zu einer weiteren Zwangspause.
Ein hoffnungsträger am boden
Mit großen Erwartungen wurde Ziereis im Sommer 2025 an die Huthgarten-Kicker ausgeliehen – ein Mann, der bereits in der 3. Liga und sogar bei 1860 München sein Können bewiesen hat. Doch der Traum von einer erfolgreichen Saison mit Vilzing zerplatzte abrupt, als sich der Angreifer im Trainingslager schwer verletzte. Die Fans, das Team und der Verein waren schockiert. Ein Rückschlag, der Vilzings Angriffsspiel zusätzlich schwächte, denn die Verletzungsliste der Mannschaft ist schon länger lang.

Vilzings verletzungsfluch: eine serie des unglücks
Ziereis ist bei weitem nicht der einzige Spieler bei der DJK Vilzing, der in den letzten Monaten mit schweren Verletzungen zu kämpfen hatte. Martin Tiefenbrunner und Jakob Zitzelsberger erlitten ebenfalls Kreuzbandrisse, während Erol Özbay, Daniel Steininger, Benedikt Fischer und kurzzeitig auch Andreas Jünger ausfielen. Eine Situation, die Trainer Thorsten Kirschbaum kopfschüttelnd kommentierte: „So viel Verletzungspech, das ist einfach nicht normal.“

Eine karriere voller höhen und tiefen
Der 33-jährige Rodinger blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Zwischen 2010 und 2017 spielte er für 1860 München, wechselte danach zum FSV Frankfurt, SV Darmstadt 98, Chemnitzer FC, SSV Jahn Regensburg und schließlich zum VfB Oldenburg. In 95 Drittliga-Spielen bewies er sein Torinstinkt und sammelte zahlreiche Trophäen. Seine Verpflichtung durch Vilzing sorgte daher für große Begeisterung – Begeisterung, die nun durch die erneute Verletzung getrübt wird.

Die zukunft bleibt ungewiss
Ziereis selbst zeigt sich trotz der Enttäuschung kämpferisch und kündigt an, seine Karriere nicht so zu beenden. „Mit dem Genesungsverlauf bin ich soweit zufrieden“, so der Stürmer, „aber es ist schwer, eine Prognose zu stellen, wann ich wieder spielen kann.“ Sein Ziel ist es, spätestens mit Beginn der Sommervorbereitung 2026 wieder auf dem Platz zu stehen. Ob dieser Plan aufgeht, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die DJK Vilzing wird sich weiterhin auf andere Spieler im Angriff verlassen müssen, während Ziereis geduldig auf seine Chance wartet. Die Fans hoffen, dass der erfahrene Angreifer trotz aller Widrigkeiten bald wieder in Vilzing-Trikot spielen und seine Klasse beweisen kann.
