Junge wilden stürmen die nl: die debütanten, die die playoffs rocken!
Die National League Saison 2025/26 neigt sich dem Ende zu, und mit ihr ein Ausrufzeichen der jungen Generation. Mehrere Nachwuchsspieler haben in dieser Saison überrascht, sich in den Profikader gespielt und sogar mit ihren ersten Toren im Eishockey für Furore gesorgt. Wir werfen einen Blick auf die frischen Gesichter, die in den Playoffs bereits ihre Spuren hinterlassen haben.
Davos' hoffnungsträger: kimo gruber
Beim amtierenden Meister HC Davos war es vor allem Kimo Gruber, der nach seinem ersten Tor am 28. November 2025 gegen den SC Bern, für Aufsehen sorgte. Zwar ließ er danach noch drei weitere Treffer folgen, obwohl er nicht immer zur ersten Wahl gehörte, aber er bewies sein Potenzial und nahm eine überraschend große Rolle im HCD-Kollektiv ein. Bertschy und Co. brillierten im Halbfinale, aber Gruber zeigte, dass auch die Jugend ihren Beitrag leisten kann.

Fribourg-gotteron: boppart entscheidet das spiel
Am 6. Januar 2026 erlebte der HC Fribourg-Gotteron ein Debüt, das man so schnell nicht vergessen wird. Yannik Boppart, ein U-21-Elit-Stürmer, kam zu seinem ersten Einsatz in der National League und traf in der 28. Minute zum Ausgleich gegen die SCL Tigers. Und als wäre das nicht genug, verwandelte er im Penaltyschiessen auch noch als einziger seinen Versuch – ein Mann des Matches im allerersten Spiel!

Servette: ignatavicius auf dem weg nach oben
Der litauisch-amerikanische Doppelbürger Simas Ignatavicius hat die Hockeywelt im Sturm erobert. Er bestritt überraschenderweise jedes einzelne Spiel in dieser Saison und erzielte bereits sechs weitere Treffer in der Regular Season und zwei weitere in den Playoffs. Seine Leistungen haben ihm eine realistische Chance auf einen NHL-Draft eröffnet. Besonders in den Duellen gegen Lausanne scheint Ignatavicius aufzublühen – auch im Playoff-Viertelfinal traf er, ein klares Zeichen für sein Talent.

Rapperswil-jona: flütsch sticht hervor
Andrin Flütsch, Captain einer U-21-Mannschaft, bewies, dass man nicht lange auf seine Chance warten muss. Nach seinem NL-Debüt im Dezember bereitete er am 8. Januar 2026 gegen die SCL Tigers erst den Ausgleich vor und erzielte wenig später den Siegtreffer. Ein kühler Kopf in brenzligen Situationen – Flütsch ist ein Name, den man sich merken sollte.

Zug: junge talente zeigen hoffnungsschimmer
Auch beim EV Zug gab es Grund zur Freude. Jan Daron, erst 17 Jahre alt, sammelte bereits neun Einsätze und gilt als große Hoffnung für die Zukunft. Sein Debüttreffer am 17. Oktober 2025 gegen die ZSC Lions dürfte den meisten Schweizer Hockeyfans noch in Erinnerung sein. Und Colin Lindemann, der zuvor hauptsächlich in der Swiss League spielte, traf in den Play-Ins sogar mehrfach – auch wenn seine Treffer bitter für Zug waren.
Die Saison 2025/26 hat bewiesen: Die Zukunft des Schweizer Eishockeys ist in guten Händen. Diese jungen Spieler sind nicht nur eine Bereicherung für ihre Teams, sondern auch ein Grund zur Hoffnung für die Schweizer Nationalmannschaft.
