Olympia-drama für tschofenig: disqualifikation wegen schuhgröße

Bittere pille für den gesamtweltcupsieger

Ein Schockmoment bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026: Daniel Tschofenig, der österreichische Gesamtweltcupsieger, wurde im ersten Durchgang des Skispringens von der Großschanze disqualifiziert. Grund dafür waren Schuhe, die vier Millimeter zu groß waren. Damit verpasste der 23-Jährige eine aussichtsreiche Position und erlebte ein frustrierendes Olympia-Aus. Der Sieg ging an Domen Prevc.

Tschofenig gibt sich selbst die schuld

Tschofenig gibt sich selbst die schuld

„Ich war leider so naiv und habe nicht nachgemessen“, gestand Tschofenig gegenüber dem österreichischen Fernsehsender „ORF“. Er erklärte, dass er die Schuhe normalerweise „ein bisschen kleiner“ wählt, als die angegebene Größe. Warum die Schuhe nun zu groß waren, konnte er sich nicht erklären. Er räumte ein: „Das war extrem blöd von mir. Ich hätte sie einfach nachmessen können, das Gerät haben wir ja.“

Unterschied kaum spürbar, regeln sind regeln

Trotz seiner Enttäuschung zeigte sich Tschofenig einsichtig und akzeptierte die Entscheidung der Jury. Er betonte: „Regeln sind Regeln – solange man es bei allen durchzieht, passt es genau so!“ Die Schuhe waren innen mit Größe 42 beschriftet, und der kleine Unterschied sei kaum zu spüren gewesen. Er hatte gehofft, dass es sich um die korrekte Größe handelt.

Prevc feiert olympiasieg

Während Tschofenig leer ausging, krönte sich Domen Prevc zum Olympiasieger auf der Großschanze. Der slowenische Springer dominierte den Wettkampf und sicherte sich die Goldmedaille. Für Prevc ist dies ein großer Erfolg, der seine starke Form unterstreicht.

Österreichs letzte chance im team

Für das österreichische Team gibt es bei diesen Winterspielen noch eine letzte Chance auf Edelmetall. In zwei Tagen steht der Teamwettbewerb auf dem Programm (19:00 Uhr auf Eurosport und HBO Max). Die Österreicher hoffen, im Team erfolgreich zu sein und eine Medaille zu gewinnen.

Schmid hofft auf ein wunder

Auch Schmid gibt die Hoffnung nicht auf und hofft auf ein „Wunder“ im Teamwettbewerb. Die Stimmung im österreichischen Lager ist trotz des Rückschlags bei Tschofenig kämpferisch. Alle Athleten sind hochmotiviert, ihr Bestes zu geben und eine erfolgreiche Teamleistung zu zeigen.

Weitere informationen

Die Live-Übertragung des Teamwettbewerbs findet auf Eurosport und HBO Max statt. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen.