Olympia cortina 2026: brignones triumph und deutsche enttäuschung im super-g
Spektakuläres comeback: brignone holt gold
Federica Brignone hat beim Super-G der Damen in Cortina d’Ampezzo ein unglaubliches Comeback gefeiert und die Goldmedaille gewonnen. Nur knapp ein Jahr nach einem schweren Beinbruch bei den italienischen Meisterschaften zeigte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison eine beeindruckende Leistung. Mit einem Vorsprung von 41 Hundertstelsekunden distanzierte sie die Französin Romane Miradoli.

Spannender kampf um bronze
Der Kampf um die Bronzemedaille war besonders dramatisch. Cornelia Hütter aus Österreich setzte sich mit nur 52 Hundertstelsekunden Vorsprung gegen ihre Teamkollegin Ariane Rädler durch. Rädler konnte sich jedoch mit dem Gewinn der Goldmedaille in der Teamkombination trösten.

Enttäuschung für das deutsche team
Für die deutschen Athletinnen verlief das Rennen leider nicht nach Plan. Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann schieden aus. Sie waren jedoch nicht allein: Auch Favoritinnen wie Sofia Goggia, Breezy Johnson, Mirjam Puchner, Ester Ledecka und Ilka Stuhec konnten das Rennen nicht beenden.

Aicher und weidle-winkelmann verpassen das ziel
Emma Aicher, die bei den Olympischen Spielen 2022 Silber in der Teamkombination gewann, verpasste leider ein Tor im Mittelabschnitt. Auch Kira Weidle-Winkelmann schied aus, nachdem sie den Rhythmus verlor und ebenfalls ein Tor verfehlte. Die Bedingungen waren anspruchsvoll, und viele Fahrerinnen hatten mit der Strecke zu kämpfen.

Weitere ausfälle und dramatik
Neben den deutschen Athletinnen gab es zahlreiche weitere Ausfälle. Breezy Johnson stürzte nach einem Fahrfehler, und auch Ester Ledecka kam zu Fall. Insgesamt schafften es von 24 Starterinnen nur 14 ins Ziel. Die Strecke forderte ihren Tribut, und die Athletinnen mussten alles geben, um nicht auszufallen.

Ergebnisse im überblick
| Platz | Athletin | Nation | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1. | Federica Brignone | ITA | 1:23,41 Minuten |
| 2. | Romane Miradoli | FRA | 1:23,82 Minuten |
| 3. | Cornelia Hütter | AUT | 1:23,93 Minuten |
Ausblick auf die kommenden wettbewerbe
Nach dem spannenden Super-G haben die alpinen Skirennläufer nun einen Ruhetag. Am Samstag geht es mit dem Riesenslalom der Männer in Bormio weiter. Die Olympischen Winterspiele 2026 werden weiterhin live auf Eurosport und HBO Max übertragen.
