James harden bei den cavaliers: mehr geschäft als loyalität in der nba?
Harden feiert erfolgreiches debüt in cleveland
James Harden hat ein gelungenes Heimdebüt für die Cleveland Cavaliers erlebt. Nach dem klaren Sieg gegen die Washington Wizards (138:113) äußerte sich der ehemalige MVP offen über seine zahlreichen Teamwechsel und die Bedeutung von Loyalität in der heutigen NBA. Harden steuerte dabei 13 Punkte und 11 Assists zum Sieg bei.

Der sechste nba-club in hardens karriere
Für Harden ist es bereits das sechste Team in seiner NBA-Karriere. Nach dem Trade von den L.A. Clippers zu den Cavaliers, auf seinen eigenen Wunsch, betonte er, dass Loyalität im Profisport oft überbewertet sei. “Es geht um Basketball und ich denke, dass Loyalität überbewertet ist”, erklärte Harden nach dem Spiel.

Geschäft oder leidenschaft? hardens ehrliche worte
Harden sieht die NBA
als ein Geschäft, in dem finanzielle Interessen und sportliche Ziele oft im Konflikt stehen. “Das ist ein Geschäft, es ist viel Geld im Umlauf und entsprechend werden auch Entscheidungen getroffen”, so der Guard. Er fügte hinzu, dass Teams handeln müssen, wenn ein Spieler nicht mehr zum zukünftigen Erfolg beitragen kann.
Faktoren, die zu trades führen
Der 34-Jährige listete verschiedene Faktoren auf, die zu einem Trade führen können: “Vielleicht gibt es einen Trade, weil das das Beste für das Team ist und wenn ein Spieler nicht glücklich ist, kann das auch ein Problem sein.” Harden verglich die Situation mit normalen Jobs, wo ähnliche Überlegungen eine Rolle spielen, wenn auch nicht so öffentlich diskutiert werden.

Der weg bis nach cleveland: eine nba-odyssee
Harden wurde 2009 von den Oklahoma City Thunder an Position drei gedraftet, erreichte 2012 die Finals und wurde dann zu den Houston Rockets getradet, wo er zum Superstar aufstieg. Es folgten Stationen bei den Brooklyn Nets, Philadelphia 76ers und den L.A. Clippers.

Titelambitionen und finanzielle sicherheit
“Ich will um die Meisterschaft spielen und gleichzeitig dafür sorgen, dass es meiner Familie finanziell gut geht”, erklärte Harden seine Motivation. Er betonte, in seiner Karriere bereits finanzielle Opfer gebracht zu haben, aber insgesamt glücklich zu sein. “Spieler sollten das machen, was für sie selbst am besten ist. Gleiches gilt für das Front Office, die Besitzer und die Organisation selbst. Eine Geschichte hat immer zwei Seiten.”

Warum die cavaliers den deal eingingen
Die Cavaliers scheinen mit dem Trade von Harden einen erfahrenen Spielmacher und Scorer für ihr Team gewonnen zu haben. Ob dieser Schritt zum ersehnten NBA-Titel führt, wird die Zukunft zeigen. Mit drei Siegen in Folge mit Harden im Team, haben die Cavs einen vielversprechenden Start hingelegt.
