Francesca lollobrigida krönt sich zur eisschnelllauf-queen von mailand

Goldrausch für italien: lollobrigida triumphiert erneut

Mailand/Cortina d’Ampezzo – Die italienischen Olympischen Spiele erleben einen wahren Goldrausch, angeführt von der herausragenden Francesca Lollobrigida. Die 35-Jährige sorgte im Eisschnelllauf-Oval von Mailand für frenetischen Jubel und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille bei den Heimspielen. Nach ihrem Sieg über 3000 Meter am vergangenen Samstag, gewann sie nun auch die 5000 Meter und begeisterte damit das Publikum.

Spannung bis zum schluss: lollobrigida setzt sich knapp durch

In einem packenden Rennen setzte sich Lollobrigida nach beeindruckenden 6:46,17 Minuten gegen starke Konkurrenz durch. Nur hauchdünn dahinter folgten Merel Conijn aus den Niederlanden mit einem Rückstand von nur 0,1 Sekunden und die Norwegerin Ragne Wiklund mit 0,17 Sekunden. Die Entscheidung fiel somit erst auf den letzten Metern. Ein wahrhaft dramatisches Finale!

Deutsche starterin maira jasch belegt den achten platz

Für das deutsche Team lief es nicht ganz so erfolgreich. Maira Jasch aus Inzell erreichte den achten Platz mit einem Rückstand von +14,77 Sekunden. Eine solide Leistung, aber weit entfernt von den Medaillenplätzen. Dennoch zeigte Jasch Kampfgeist und lieferte eine respektable Leistung ab.

Sechste goldmedaille für italien – gesamterfolg

Mit Lollobrigidas zweitem Triumph holte Italien bereits die sechste Goldmedaille und die insgesamt 15. Medaille bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina. Die italienische Nation feiert ihre Sporthelden und genießt den Erfolg der Heimspiele. Die Begeisterung ist allgegenwärtig.

Olympiarekor und volksheldin

Bereits über 3000 Meter hatte Lollobrigida mit einem neuen Olympiarekor von 3:54,28 Minuten für Furore gesorgt und sich in die Herzen ihrer Landsleute gelaufen. Die Großnichte des italienischen Filmstars Gina Lollobrigida teilte ihren Erfolg gemeinsam mit ihrem Sohn Tommaso.

Weitere entwicklungen bei den olympischen spielen

Neben Lollobrigidas Triumph gab es auch andere interessante Entwicklungen bei den Olympischen Spielen. So äußerte sich der niederländische Eisschnellläufer Sven Kramer nach seinem verpassten Podestplatz enttäuscht: „Ich kann es nicht fassen.“ Auch Dai Dai Sonnekalb haderte mit seinem Olympia-Debüt, das er als „doof“ bezeichnete.

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