European league of football: neustart trotz insolvenz – karajica kämpft für die zukunft
Schwere zeiten, neue perspektiven für die elf
Trotz eines laufenden Insolvenzverfahrens und dem Ausbleiben mehrerer namhafter Teams plant die European League of Football (ELF), im Frühjahr wie geplant in die neue Saison zu starten. CEO Zeljko Karajica stellte sich kürzlich in einem Interview den kritischen Fragen der Öffentlichkeit und betonte die Entschlossenheit der Liga, auch zukünftig eine relevante Größe im europäischen Football zu bleiben.

Karajica bleibt an der spitze
Lange Zeit war die Durchführung der kommenden Saison ungewiss. Durch die Einleitung eines Sanierungsverfahrens eröffnen sich nun jedoch neue Perspektiven für die finanziell angespannte Liga. Karajica erklärte gegenüber ran, dass man das Insolvenzverfahren bewusst als strategisches Instrument nutze, um notwendige Veränderungen in einem rechtlich geschützten Rahmen umzusetzen. Dabei soll der Spielbetrieb vollständig aufrechterhalten bleiben.
Finanzielle absicherung und saisonstart bestätigt
„Wir nutzen das vorläufige Eigenverwaltungsverfahren bewusst als strategisches Instrument. Es ermöglicht uns, notwendige Veränderungen in einem rechtlich geschützten Rahmen selbstbestimmt umzusetzen, während der Geschäfts- und Spielbetrieb vollständig weiterläuft. Auch die Löhne und Gehälter unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld abgesichert“, so Karajica. Er bestätigte zudem, dass der Saisonstart 2026 nicht gefährdet sei. Der Spielplan soll bis Ende Februar veröffentlicht werden.
Ziel: wirtschaftliche stabilität
Karajicas erklärtes Ziel ist es, die Liga für die kommenden Jahre wirtschaftlich auf eine solide Basis zu stellen. Ursprünglich gab es Überlegungen, dass er sich als CEO zurückziehen könnte, doch nach einer gescheiterten Kapitalerhöhung ist dies vom Tisch. Er wird die Geschicke der ELF weiterhin selbst leiten.
Ausscheiden wichtiger teams und wachsende konkurrenz
Die Attraktivität der ELF für europäische Football-Fans bleibt jedoch eine offene Frage. Neben dem Rückzug der Vienna Vikings, der Frankfurt Galaxy und der Rhein Fire ist auch der letztjährige Champion, die Stuttgart Surge, mittlerweile insolvent. Hinzu kommt die Konkurrenz durch die European Football Alliance (EFA) und die American Football League Europa (AFLE).
Konkurrenz oder koexistenz?
Besteht die Gefahr, dass sich die verschiedenen Ligen gegenseitig Konkurrenz machen und sich damit das Wachstum des europäischen Footballs behindert? Karajica betonte im Interview, dass man weiterhin mit allen Standorten plane, die vertragliche Beziehungen zur ELF haben. „Mannschaften, zu denen vertragliche Beziehungen bestehen, werden auch im kommenden Spielplan eingeplant“, so Karajica.
Zukunft des europäischen footballs
Ein möglicher Zusammenschluss zwischen EFA und ELF scheiterte bereits im Januar. Für Fans und Spieler stellt sich nun die Frage, wie sich die parallelen Strukturen langfristig auf das Niveau, die Wahrnehmung und die Talentverteilung im europäischen Football auswirken werden. Die Zukunft wird zeigen, ob die ELF trotz der aktuellen Herausforderungen ihren Weg gehen kann.
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